Autor Thema: Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion  (Read 591805 times)

Keeper83

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #825 am: 06.07.2020 15:48 »
Die Diskussion Bachelor/Diplom hatten wir ja schon ein paar mal. Als jemand der an seiner Hochschule im ersten Bachelorjahrgang nach dem Diplom war, möchte ich zumindest diese Pauschalität nochmals entkräften. Der einzige Unterschied zu den "Diplomern" vor uns war, dass wir die gleichen Inhalte in 6 statt 8 Semestern leisten sollten. Bei verkürzter Praxisphase, aber doppelt so vielen Klausuren. (Bauingenieur)     
Und hast du dir die jetzigen BSC Studiengänge mal angeschaut?
Am Anfang haben ja fast alle Uni vollkommen versagt, weil sie nicht zeitig genug sich mit dem BSC beschäftigt haben.
Und dann wurde einfach mal das alte Diplom bisserl umgestrickt und .....

Nein. Ich habe auch keinen Bachelor of Science. Ich will auch gar nicht abstreiten, dass es qualitative Unterschiede in den Bachelorstudiengängen gibt. Ich wehre mich nur gegen pauschale Aussagen, "der Bachelor" ist weniger Wert als "Das Diplom", da ich die gleiche akademische Leistung für meinen B.Eng. erbringen musste wie die Jahrgänge vor mir für ihr Diplom. Nicht mehr und nicht weniger.

WasDennNun

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #826 am: 06.07.2020 16:29 »
Fachhochschul Diplom, oder?
Wissenschaftliches Hochschuldiplom waren doch auch im BauIng 10 Semester?

Zumindest kenne ich das was du beschreibst eher in dies Richtung: FH Diplom wird in BSC gepackt und ebenso angesehen.

Keeper83

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #827 am: 06.07.2020 17:09 »
Fachhochschul Diplom, oder?
Wissenschaftliches Hochschuldiplom waren doch auch im BauIng 10 Semester?

Zumindest kenne ich das was du beschreibst eher in dies Richtung: FH Diplom wird in BSC gepackt und ebenso angesehen.

FH-Diplom, ja. 8 Semester inkl. Praxissemester. Bei den Ingenieurwissenschaften gibt es ja beides, B.Sc. und B.Eng. Ich habe mich auch in den anderen Diskussionen immer nur auf meine Erfahrungen an der Fachhochshule (FH-Diplom - B.Eng.) bezogen. Das mag an Universitäten und TH´s durchaus anders aussehen.


 

ITFrau

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #828 am: 06.07.2020 17:25 »
Dem kann ich zustimmen. Bei mir war es nur der erste BWL Jahrgang. Wir haben sogar die Skripte von den Diplomstudiengängen erhalten und sollten das Diplom durchstreichen und durch Bachelor ersetzen. Lockeres Studi-Leben war bei uns jedenfalls nicht. Ich habe mich damals darüber geärgert, dass der Bachelor immer keine Anerkennung findet und daher beide Studiengänge verglichen. Daher ärger ich mich über so Aussagen wie "abgebrochenes Studium" oder kein richtiges Studium enorm.
Richtig, es ist halt ein Studium (mit Ausbildungscharakter), aber halt kein wiss. Studium.
Vor BSC war es ja so, dass man 4 Semester die Grundlagen verschuld eingeprügelt bekommen hat und ab dem Vordiplom man eine mehr wissenschaftliche ausgerichtete Ausbildung hatte, inkl. gefühlt ein grösseren Freiraum bzgl. der Ausrichtungen.
Das wird jetzt auf 6 Semester erledigt, hat den Vorteil, dass man dann einen Abschluss hat. Danach geht es "erst" los mit der wiss. HB.
Das stimmt so nicht. Wir hatten die selben Vertiefungen wie die Diploma und ich habe einen Bachelor of SCIENCE, also mit wissenschaftlicher Ausrichtung. Der Unterschied war nur das die Diplom-Studenten einen halben Tag Vorlesungen hatten und die Hälfte an Klausuren und wir den ganzen Tag Uni und Abends/ Nachts dann lernen durften mit der doppelten Anzahl an Klausuren. Im übrigen bin ich immer wieder erstaunt wie viel mehr ein Azubi leisten kann als ein Praktikant aus einem Studium. Was ich damit sagen will ein Abschluss sagt nichts über die Arbeitsleistung aus. Was ich für Diplom Absolventen mit technischen Studium auf irgendwelche Sachberabeiter 0815 Jobs erlebt habe und dagegen pfiffige gute Kollegen mit "nur" einer Ausbildung. Wir würden in Deutschland gut daran tun nicht nach Zertifikaten zu bezahlen und einzustellen, sondern nach Leistung. Ich habe auch schon richtig gute Abteilungsleiter ohne Studium erlebt. Leider wird das immer seltener.

WasDennNun

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #829 am: 06.07.2020 17:31 »
Was ich für Diplom Absolventen mit technischen Studium auf irgendwelche Sachberabeiter 0815 Jobs erlebt habe und dagegen pfiffige gute Kollegen mit "nur" einer Ausbildung. Wir würden in Deutschland gut daran tun nicht nach Zertifikaten zu bezahlen und einzustellen, sondern nach Leistung. Ich habe auch schon richtig gute Abteilungsleiter ohne Studium erlebt. Leider wird das immer seltener.
Da bin ich voll bei dir und erzähle hier im Forum ja auch immer wieder von meinem zwei Freunden, die beide kein Studium haben und trotzdem grosse IT-Projekte wuppen und folglich in der Liga >80T€ angestellt sind.
Deswegen (zuück zum Thema)
a) ist es ja gut das in der IT die E13 für alle ohne Abstriche offen steht
b) man mehr individuelle Möglichkeiten braucht um individuelle MA monetär zu fördern.

Spid

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #830 am: 06.07.2020 17:37 »
Das „Science“ in Bachelor of Science sagt nichts über die wissenschaftliche Ausrichtung, sondern lediglich begrenzt etwas über die Fachrichtung aus.

Britta2

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« Antwort #831 am: 07.07.2020 09:57 »
Wer eine über viele Monate dauernde Diplomarbeit an einer Uni schrieb und gar mit Auszeichnung verteidigte, der kann nur den Kopf schütteln über das sich selbst Feiern von Bachelorabsolventen irgendwelcher kleiner Hochschulen. Je höher und wertiger ein Abschluss, um so weniger das permanente Steben um Bewunderung mittels Äußerlichkeiten.
Übrigens gibt es tatsächlich sogar die Ausbildung zum Nageldesigner als anerkanntes Studium. "Ich habe studiert!"

Kryne

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« Antwort #832 am: 07.07.2020 10:16 »
Wer eine über viele Monate dauernde Diplomarbeit an einer Uni schrieb und gar mit Auszeichnung verteidigte, der kann nur den Kopf schütteln über das sich selbst Feiern von Bachelorabsolventen irgendwelcher kleiner Hochschulen. Je höher und wertiger ein Abschluss, um so weniger das permanente Steben um Bewunderung mittels Äußerlichkeiten.
Übrigens gibt es tatsächlich sogar die Ausbildung zum Nageldesigner als anerkanntes Studium. "Ich habe studiert!"

Es gibt auch Doktorarbeiten die gerade mal 4 Seiten lang sind im Medizinbereich...  ::)

WasDennNun

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« Antwort #833 am: 07.07.2020 10:23 »
Wer eine über viele Monate dauernde Diplomarbeit an einer Uni schrieb und gar mit Auszeichnung verteidigte, der kann nur den Kopf schütteln über das sich selbst Feiern von Bachelorabsolventen irgendwelcher kleiner Hochschulen. Je höher und wertiger ein Abschluss, um so weniger das permanente Steben um Bewunderung mittels Äußerlichkeiten.
Übrigens gibt es tatsächlich sogar die Ausbildung zum Nageldesigner als anerkanntes Studium. "Ich habe studiert!"

Es gibt auch Doktorarbeiten die gerade mal 4 Seiten lang sind im Medizinbereich...  ::)
Das Niveau der meisten medizinischen Doktorarbeiten ist bekanntermaßen geringe als das einer Diplomarbeit.

Keeper83

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« Antwort #834 am: 07.07.2020 10:24 »
Wer eine über viele Monate dauernde Diplomarbeit an einer Uni schrieb und gar mit Auszeichnung verteidigte, der kann nur den Kopf schütteln über das sich selbst Feiern von Bachelorabsolventen irgendwelcher kleiner Hochschulen. Je höher und wertiger ein Abschluss, um so weniger das permanente Steben um Bewunderung mittels Äußerlichkeiten.
Übrigens gibt es tatsächlich sogar die Ausbildung zum Nageldesigner als anerkanntes Studium. "Ich habe studiert!"

Wo genau feiern sich hier denn Bachelorabsolventen? Ich habe meine Erfahrungen aus dem Studium geschildert. Dein Beitrag hingegen ist an Oberflächlichkeit kaum zu übertreffen. Im übrigen musste ich mich auch mit meiner Bachelorarbeit in Umfang und Inhalt nicht hinter den vorigen Diplomarbeiten verstecken. Der einzige Unterschied ist tatsächlich die verkürzte Bearbeitungszeit. Ob das jetzt für mehr oder weniger Qualität/Leistung spricht, lass ich mal dahingestellt. Du hältst es anscheinend für ein Qualitätsmerkmal wenn sich eine Abschlussarbeit über einen möglichst langen Zeitraum hinzieht.

WasDennNun

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« Antwort #835 am: 07.07.2020 10:29 »
Wer eine über viele Monate dauernde Diplomarbeit an einer Uni schrieb und gar mit Auszeichnung verteidigte, der kann nur den Kopf schütteln über das sich selbst Feiern von Bachelorabsolventen irgendwelcher kleiner Hochschulen. Je höher und wertiger ein Abschluss, um so weniger das permanente Steben um Bewunderung mittels Äußerlichkeiten.
Übrigens gibt es tatsächlich sogar die Ausbildung zum Nageldesigner als anerkanntes Studium. "Ich habe studiert!"

Wo genau feiern sich hier denn Bachelorabsolventen? Ich habe meine Erfahrungen aus dem Studium geschildert. Dein Beitrag hingegen ist an Oberflächlichkeit kaum zu übertreffen. Im übrigen musste ich mich auch mit meiner Bachelorarbeit in Umfang und Inhalt nicht hinter den vorigen Diplomarbeiten verstecken. Der einzige Unterschied ist tatsächlich die verkürzte Bearbeitungszeit. Ob das jetzt für mehr oder weniger Qualität/Leistung spricht, lass ich mal dahingestellt. Du hältst es anscheinend für ein Qualitätsmerkmal wenn sich eine Abschlussarbeit über einen möglichst langen Zeitraum hinzieht.
Früher wurden an vielen Unis eine Studienarbeit und eine Diplomarbeit verfasst.
Die Studienarbeit entsprach den Ansprüchen die man an heute an die Bachelorarbeit stellt.
Wenn du von Diplomarbeiten spricht sprichst du von wiss. Hochschuldiplom oder von FH Diplom?
FH Diplomarbeiten hatten bei uns früher die Anforderungen, die man heute an die Bachelorarbeit stellt.

Bastel

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« Antwort #836 am: 07.07.2020 10:32 »
FH Diplomarbeiten hatten bei uns früher die Anforderungen, die man heute an die Bachelorarbeit stellt.

Ich vermute mal, dass es genau darum geht.

Niemand wird wohl Uni mit FH vergleichen wollen...

Keeper83

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« Antwort #837 am: 07.07.2020 10:37 »
Wer eine über viele Monate dauernde Diplomarbeit an einer Uni schrieb und gar mit Auszeichnung verteidigte, der kann nur den Kopf schütteln über das sich selbst Feiern von Bachelorabsolventen irgendwelcher kleiner Hochschulen. Je höher und wertiger ein Abschluss, um so weniger das permanente Steben um Bewunderung mittels Äußerlichkeiten.
Übrigens gibt es tatsächlich sogar die Ausbildung zum Nageldesigner als anerkanntes Studium. "Ich habe studiert!"



Wo genau feiern sich hier denn Bachelorabsolventen? Ich habe meine Erfahrungen aus dem Studium geschildert. Dein Beitrag hingegen ist an Oberflächlichkeit kaum zu übertreffen. Im übrigen musste ich mich auch mit meiner Bachelorarbeit in Umfang und Inhalt nicht hinter den vorigen Diplomarbeiten verstecken. Der einzige Unterschied ist tatsächlich die verkürzte Bearbeitungszeit. Ob das jetzt für mehr oder weniger Qualität/Leistung spricht, lass ich mal dahingestellt. Du hältst es anscheinend für ein Qualitätsmerkmal wenn sich eine Abschlussarbeit über einen möglichst langen Zeitraum hinzieht.
Früher wurden an vielen Unis eine Studienarbeit und eine Diplomarbeit verfasst.
Die Studienarbeit entsprach den Ansprüchen die man an heute an die Bachelorarbeit stellt.
Wenn du von Diplomarbeiten spricht sprichst du von wiss. Hochschuldiplom oder von FH Diplom?
FH Diplomarbeiten hatten bei uns früher die Anforderungen, die man heute an die Bachelorarbeit stellt.

Ich spreche weiterhin vom Vergleich FH-Diplom - B.Eng..

Edit: Wie ich ebenfalls an anderer Stelle schon erwähnte, ist mir der Unterschied zwischen einem Wissenschaftlichen Hochstulstudium (Uni) und einem Fachhochschulstudium durch die akademischen Abschlüsse meiner Frau durchaus bekannt.
« Last Edit: 07.07.2020 10:47 von Keeper83 »

DiVO

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« Antwort #838 am: 07.07.2020 10:38 »
Wer eine über viele Monate dauernde Diplomarbeit an einer Uni schrieb und gar mit Auszeichnung verteidigte, der kann nur den Kopf schütteln über das sich selbst Feiern von Bachelorabsolventen irgendwelcher kleiner Hochschulen. Je höher und wertiger ein Abschluss, um so weniger das permanente Steben um Bewunderung mittels Äußerlichkeiten.
Übrigens gibt es tatsächlich sogar die Ausbildung zum Nageldesigner als anerkanntes Studium. "Ich habe studiert!"

Wo genau feiern sich hier denn Bachelorabsolventen? Ich habe meine Erfahrungen aus dem Studium geschildert. Dein Beitrag hingegen ist an Oberflächlichkeit kaum zu übertreffen. Im übrigen musste ich mich auch mit meiner Bachelorarbeit in Umfang und Inhalt nicht hinter den vorigen Diplomarbeiten verstecken. Der einzige Unterschied ist tatsächlich die verkürzte Bearbeitungszeit. Ob das jetzt für mehr oder weniger Qualität/Leistung spricht, lass ich mal dahingestellt. Du hältst es anscheinend für ein Qualitätsmerkmal wenn sich eine Abschlussarbeit über einen möglichst langen Zeitraum hinzieht.
Früher wurden an vielen Unis eine Studienarbeit und eine Diplomarbeit verfasst.
Die Studienarbeit entsprach den Ansprüchen die man an heute an die Bachelorarbeit stellt.
Wenn du von Diplomarbeiten spricht sprichst du von wiss. Hochschuldiplom oder von FH Diplom?
FH Diplomarbeiten hatten bei uns früher die Anforderungen, die man heute an die Bachelorarbeit stellt.


Wie waren denn früher die Anforderungen für eine Diplomarbeit?
Wo siehst du konkret die Unterschiede zu den Anforderungen einer Bachelorarbeit?

WasDennNun

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« Antwort #839 am: 07.07.2020 10:39 »
FH Diplomarbeiten hatten bei uns früher die Anforderungen, die man heute an die Bachelorarbeit stellt.

Ich vermute mal, dass es genau darum geht.

Niemand wird wohl Uni mit FH vergleichen wollen...
Aber es wird ständig gemacht, wenn man von Diplom redet und FH Diplom meint.

Genauso redetet ja jeder davon, dass er studiert.
Meint aber nicht das wissenschaftliche Studium.