Autor Thema: Tarifverhandlung TV-L ab 09/2021 - Vorschläge/Wünsche  (Read 238789 times)

Lothar57

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Antw:Tarifverhandlung TV-L ab 09/2021 - Vorschläge/Wünsche
« Antwort #2190 am: 14.09.2021 20:41 »
Dann werden sie auch im selben Umfang irrelevant für Tarifverhandlungen. Solange sie es nicht sind, sollten sie ihre Relevanz nutzen - oder aufhören, den für sie nutzlosen Gewerkschaften Geld hinterherzuwerfen.

So ist es. Die GEW scheint mir aber eine andere Strategie zu fahren. Sie sucht neue Zielgruppen in den Erziehungs- und nichtakademischen Sozialberufen, um den Mitgliederschwund auszugleichen. Das ist aber eigentlich eher das Klientel von ver.di. Sie fischt also in fremden Gewässern und wird so zu einem Gemischtwarenladen, dessen Profil immer mehr verschwimmt. Irgendwann wird sie in ver.di aufgehen.
Ceterum censeo paralleltabellum esse einzufuehrendam.

TVWaldschrat

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Antw:Tarifverhandlung TV-L ab 09/2021 - Vorschläge/Wünsche
« Antwort #2191 am: 14.09.2021 23:09 »
Eine Gewerkschaft verhandelt natürlich nur für ihre Mitglieder. Wenn der AG den Tarifvertrag natürlich für alle übernimmt, bleibt nur der Gewerkschaft beizutreten, der Unterbezahlung stattzugeben, oder den AG zu wechseln

Spid

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Antw:Tarifverhandlung TV-L ab 09/2021 - Vorschläge/Wünsche
« Antwort #2192 am: 15.09.2021 05:47 »
Dem Vernehmen nach sind Lehrer in relevanter Zahl in der GEW organisiert.

Lothar57

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Antw:Tarifverhandlung TV-L ab 09/2021 - Vorschläge/Wünsche
« Antwort #2193 am: 15.09.2021 09:41 »
Dem Vernehmen nach sind Lehrer in relevanter Zahl in der GEW organisiert.

Tja, das sind aber überwiegend verbeamtete Lehrkräfte, was sich eher kontraproduktiv auswirkt. An strukturellen Verbesserungen für TB hat die Beamtenlobby überhaupt kein Interesse, da daduch die prozentuale Erhöhung der Tabellenentgelte reduziert wird.

Die Beamten sitzen dabei noch nicht einmal unsichtbar am Tisch, sondern nehmen beratend an den Tarifverhandlungen teil. Und die GEW fordert, "das Ergebnis der laufenden Tarifrunde auch auf die Besoldung zu übertragen."

Dass das alles tarifrechtlich überhaupt nicht geht, da die Beamtenbesoldung vom Gesetzgeber und nicht von von den Tarifparteien geregelt wird, interessiert schon niemanden mehr. Die TB-Lehrkräfte  gehen auf die Straße und die Beamtenlobby blockiert deren zentrale Forderungen.

Am Rande: Ich selber bin letztes Jahr bereits aus der GEW ausgetreten.
Ceterum censeo paralleltabellum esse einzufuehrendam.

Isi

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Antw:Tarifverhandlung TV-L ab 09/2021 - Vorschläge/Wünsche
« Antwort #2194 am: 15.09.2021 09:56 »
Natürlich "geht das Tarifrechtlich" nicht, ist aber schon seit Jahrzehnten Gang und Gäbe. Würden die GEW oder die kleineren Lehrerverbände etc. das nicht fordern wären sie binnen eines Jahres 2/3 ihrer Mitglieder los und Bankrott.

Zudem werden die Beamtenbesoldungen IMMER mitverhandelt, sie sind immer Thema, war schon im BAT so - ich erinnere mich noch gut an die Aussage von Erwin Teufel bei den letzten Tarifverhandlungen BAT:
"Das ist den Angestellten zu wünschen aber in Bezug auf die anstehenden Besoldungserhöhungen schlicht nicht zu machen!"

Wer glaubt die Entgelte im TV-L können ohne Sicht auf die Beamten des Landes beschlossen werden ist schlicht weltfremd und hat das Prinzip auf dem diese "Gehaltsverhandlungen" seit Jahren beruhen nicht durchschaut.

Ob die Beamtenlobby das jetzt blockiert... glaube ich eher nicht. Die Beamtenlobby hätte gerene eine hohe Prozentuale Erhöhung, keine Sonderzahlung, keinen Sockelbetrag (z.B. Philologen, GEW etc.).
Die Länder wollen einen moderaten Abschluss mit hohen Sonderzahlungen und einer geringen prozentualten Erhöhung - Stichwort Pensionen, Alimentationen etc.

Nur Verdi will einen hohen Sockelbetrag - Stichwort 1-5

Der Umgangston zwischen Verdi und dem Rest ist schon recht ... frostig :)

Spid

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« Antwort #2195 am: 15.09.2021 09:57 »
Dem Vernehmen nach sind Lehrer in relevanter Zahl in der GEW organisiert.

Tja, das sind aber überwiegend verbeamtete Lehrkräfte, was sich eher kontraproduktiv auswirkt. An strukturellen Verbesserungen für TB hat die Beamtenlobby überhaupt kein Interesse, da daduch die prozentuale Erhöhung der Tabellenentgelte reduziert wird.

Die Beamten sitzen dabei noch nicht einmal unsichtbar am Tisch, sondern nehmen beratend an den Tarifverhandlungen teil. Und die GEW fordert, "das Ergebnis der laufenden Tarifrunde auch auf die Besoldung zu übertragen."

Dass das alles tarifrechtlich überhaupt nicht geht, da die Beamtenbesoldung vom Gesetzgeber und nicht von von den Tarifparteien geregelt wird, interessiert schon niemanden mehr. Die TB-Lehrkräfte  gehen auf die Straße und die Beamtenlobby blockiert deren zentrale Forderungen.

Am Rande: Ich selber bin letztes Jahr bereits aus der GEW ausgetreten.
Dem Vernehmen nach sind etwa zwei Drittel der Mitglieder, die Lehrer an allgemeinbildenden Schulen sind, verbeamtet. Es sind also grob geschätzt 60.000 tb Lehrer Mitglied. Entweder die GEW berücksichtigt deren Interessen oder sie sind Mitglied in der falschen Gewerkschaft - wobei ich ja der Auffassung bin, daß "falsche Gewerkschaft" pleonastisch ist.

Isi

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« Antwort #2196 am: 15.09.2021 09:59 »
Dem Vernehmen nach sind Lehrer in relevanter Zahl in der GEW organisiert.

Tja, das sind aber überwiegend verbeamtete Lehrkräfte, was sich eher kontraproduktiv auswirkt. An strukturellen Verbesserungen für TB hat die Beamtenlobby überhaupt kein Interesse, da daduch die prozentuale Erhöhung der Tabellenentgelte reduziert wird.

Die Beamten sitzen dabei noch nicht einmal unsichtbar am Tisch, sondern nehmen beratend an den Tarifverhandlungen teil. Und die GEW fordert, "das Ergebnis der laufenden Tarifrunde auch auf die Besoldung zu übertragen."

Dass das alles tarifrechtlich überhaupt nicht geht, da die Beamtenbesoldung vom Gesetzgeber und nicht von von den Tarifparteien geregelt wird, interessiert schon niemanden mehr. Die TB-Lehrkräfte  gehen auf die Straße und die Beamtenlobby blockiert deren zentrale Forderungen.

Am Rande: Ich selber bin letztes Jahr bereits aus der GEW ausgetreten.
Dem Vernehmen nach sind etwa zwei Drittel der Mitglieder, die Lehrer an allgemeinbildenden Schulen sind, verbeamtet. Es sind also grob geschätzt 60.000 tb Lehrer Mitglied. Entweder die GEW berücksichtigt deren Interessen oder sie sind Mitglied in der falschen Gewerkschaft - wobei ich ja der Auffassung bin, daß "falsche Gewerkschaft" pleonastisch ist.

An den Gymnasien dürfte die Zahl noch weit höher liegen, in ein paar Jahren sind nur noch die dicken und Kranken nicht mehr verbeamtet - wobei hier das Diskriminierungsverbot noch nicht letztinstanzlich entschieden ist.

Spid

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« Antwort #2197 am: 15.09.2021 10:04 »
Natürlich "geht das Tarifrechtlich" nicht, ist aber schon seit Jahrzehnten Gang und Gäbe. Würden die GEW oder die kleineren Lehrerverbände etc. das nicht fordern wären sie binnen eines Jahres 2/3 ihrer Mitglieder los und Bankrott.

Zudem werden die Beamtenbesoldungen IMMER mitverhandelt, sie sind immer Thema, war schon im BAT so - ich erinnere mich noch gut an die Aussage von Erwin Teufel bei den letzten Tarifverhandlungen BAT:
"Das ist den Angestellten zu wünschen aber in Bezug auf die anstehenden Besoldungserhöhungen schlicht nicht zu machen!"

Wer glaubt die Entgelte im TV-L können ohne Sicht auf die Beamten des Landes beschlossen werden ist schlicht weltfremd und hat das Prinzip auf dem diese "Gehaltsverhandlungen" seit Jahren beruhen nicht durchschaut.

Es sitzt niemand am Tisch, der über Beamtenbesoldungen verhandeln könnte. Diese bestimmt schließlich der jeweilige Besoldungsgesetzgeber. Als Gewerkschaft würde ich mir in Tarifverhandlungen weder Auswirkungen auf die Beamten noch Kosten für Nichtmitglieder vorrechnen lassen. "Nö, das kostet für unsere 220000 Mitglieder in allen Ländern lediglich 480 Mio. €. Alles andere ist nicht unser Problem."

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlung TV-L ab 09/2021 - Vorschläge/Wünsche
« Antwort #2198 am: 15.09.2021 10:14 »
Es sitzt niemand am Tisch, der über Beamtenbesoldungen verhandeln könnte. Diese bestimmt schließlich der jeweilige Besoldungsgesetzgeber. Als Gewerkschaft würde ich mir in Tarifverhandlungen weder Auswirkungen auf die Beamten noch Kosten für Nichtmitglieder vorrechnen lassen. "Nö, das kostet für unsere 220000 Mitglieder in allen Ländern lediglich 480 Mio. €. Alles andere ist nicht unser Problem."
Das ist richtig und die Antwort des AGs ist dann:
Und für diesen Kuchen haben wir im Haushalt 100Mio vorgesehen. Da wir auch noch andere Kuchen verteilen wollen.
Also streikt mal schön und überlegt derweil, wie ihr diese 100 Mio unter euch verteilen wollt.


Spid

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« Antwort #2199 am: 15.09.2021 10:24 »
Und dann entgegnet man, daß unzureichende Haushaltsvorsorge kein Gewerkschftsproblem sei und ruft zu unbefristeten Streiks in allen Bereichen auf - schwerpunktmäßig in jenen, in denen die Bevölkerung durch Corona keinerlei Geduld mehr hat: Schule, Hochschule, Kinderbetreuung, Gesundheitswesen, Justiz.

Fragmon

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« Antwort #2200 am: 15.09.2021 10:28 »
Und dann entgegnet man, das unzureichende Haushaltsvorsorge kein Gewerkschftsproblem sei und ruft zu unbefristeten Streiks in allen Bereichen auf - schwerpunktmäßig in jenen, in denen die Bevölkerung durch Corona keinerlei Geduld mehr hat: Schule, Hochschule, Kinderbetreuung, Gesundheitswesen, Justiz.

Stimmt was in der Bevölkerung natürlich für Verständnis sorgt.
Was ist denn aktuell im Bahnstreik für eine Meinung vorherrschend?

Meinung: "DB bezahlt doch endlich das, was die Gewerkschaft fordert um den Streik zu beenden, die Forderung ist gerechtfertigt"
Meinung: "GDL; hört endlich auf zu Streiken, ihr habt doch eh bereits genug, geht mal lieber Arbeiten"

Vorteil hier ist, dass die DB Verluste einfährt. Der öD kann es einfach aussitzen.

Isi

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« Antwort #2201 am: 15.09.2021 10:29 »
Natürlich "geht das Tarifrechtlich" nicht, ist aber schon seit Jahrzehnten Gang und Gäbe. Würden die GEW oder die kleineren Lehrerverbände etc. das nicht fordern wären sie binnen eines Jahres 2/3 ihrer Mitglieder los und Bankrott.

Zudem werden die Beamtenbesoldungen IMMER mitverhandelt, sie sind immer Thema, war schon im BAT so - ich erinnere mich noch gut an die Aussage von Erwin Teufel bei den letzten Tarifverhandlungen BAT:
"Das ist den Angestellten zu wünschen aber in Bezug auf die anstehenden Besoldungserhöhungen schlicht nicht zu machen!"

Wer glaubt die Entgelte im TV-L können ohne Sicht auf die Beamten des Landes beschlossen werden ist schlicht weltfremd und hat das Prinzip auf dem diese "Gehaltsverhandlungen" seit Jahren beruhen nicht durchschaut.

Es sitzt niemand am Tisch, der über Beamtenbesoldungen verhandeln könnte. Diese bestimmt schließlich der jeweilige Besoldungsgesetzgeber. Als Gewerkschaft würde ich mir in Tarifverhandlungen weder Auswirkungen auf die Beamten noch Kosten für Nichtmitglieder vorrechnen lassen. "Nö, das kostet für unsere 220000 Mitglieder in allen Ländern lediglich 480 Mio. €. Alles andere ist nicht unser Problem."

Und dieser Besoldungsgesetzgeber sitzt mit am Tisch und er tut wissen: "Ich habe einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen" also tut er was alle in solchen Fällen tun würden: im Vorfeld ausrechnen wie viel die Besoldungserhöhung kosten würde.
Ist ja nun wirklich nicht schwer zu verstehen.

Isi

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« Antwort #2202 am: 15.09.2021 10:30 »
Und dann entgegnet man, daß unzureichende Haushaltsvorsorge kein Gewerkschftsproblem sei und ruft zu unbefristeten Streiks in allen Bereichen auf - schwerpunktmäßig in jenen, in denen die Bevölkerung durch Corona keinerlei Geduld mehr hat: Schule, Hochschule, Kinderbetreuung, Gesundheitswesen, Justiz.

Lass dich in Verdi in den Vorstand wählen :)
Tatsächlich entgegnet in den TV selten jemand etwas, außer jammern...

Und wie schon erwähnt: Ohne die Beamten könnte die GEW dicht machen, also werden sie nichts dergleichen tun sondern immer für die mitverhandeln.

Spid

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Antw:Tarifverhandlung TV-L ab 09/2021 - Vorschläge/Wünsche
« Antwort #2203 am: 15.09.2021 10:32 »
Natürlich "geht das Tarifrechtlich" nicht, ist aber schon seit Jahrzehnten Gang und Gäbe. Würden die GEW oder die kleineren Lehrerverbände etc. das nicht fordern wären sie binnen eines Jahres 2/3 ihrer Mitglieder los und Bankrott.

Zudem werden die Beamtenbesoldungen IMMER mitverhandelt, sie sind immer Thema, war schon im BAT so - ich erinnere mich noch gut an die Aussage von Erwin Teufel bei den letzten Tarifverhandlungen BAT:
"Das ist den Angestellten zu wünschen aber in Bezug auf die anstehenden Besoldungserhöhungen schlicht nicht zu machen!"

Wer glaubt die Entgelte im TV-L können ohne Sicht auf die Beamten des Landes beschlossen werden ist schlicht weltfremd und hat das Prinzip auf dem diese "Gehaltsverhandlungen" seit Jahren beruhen nicht durchschaut.

Es sitzt niemand am Tisch, der über Beamtenbesoldungen verhandeln könnte. Diese bestimmt schließlich der jeweilige Besoldungsgesetzgeber. Als Gewerkschaft würde ich mir in Tarifverhandlungen weder Auswirkungen auf die Beamten noch Kosten für Nichtmitglieder vorrechnen lassen. "Nö, das kostet für unsere 220000 Mitglieder in allen Ländern lediglich 480 Mio. €. Alles andere ist nicht unser Problem."

Und dieser Besoldungsgesetzgeber sitzt mit am Tisch und er tut wissen: "Ich habe einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen" also tut er was alle in solchen Fällen tun würden: im Vorfeld ausrechnen wie viel die Besoldungserhöhung kosten würde.
Ist ja nun wirklich nicht schwer zu verstehen.

Sind die 15 Landtage/verglb.  nicht ein wenig viel Personal für Tarifverhandlungen? Wo findet man einen solchen Tisch? Und wo stellt man ihn auf?

Spid

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Antw:Tarifverhandlung TV-L ab 09/2021 - Vorschläge/Wünsche
« Antwort #2204 am: 15.09.2021 10:33 »
Und dann entgegnet man, daß unzureichende Haushaltsvorsorge kein Gewerkschftsproblem sei und ruft zu unbefristeten Streiks in allen Bereichen auf - schwerpunktmäßig in jenen, in denen die Bevölkerung durch Corona keinerlei Geduld mehr hat: Schule, Hochschule, Kinderbetreuung, Gesundheitswesen, Justiz.

Lass dich in Verdi in den Vorstand wählen :)
Tatsächlich entgegnet in den TV selten jemand etwas, außer jammern...

Und wie schon erwähnt: Ohne die Beamten könnte die GEW dicht machen, also werden sie nichts dergleichen tun sondern immer für die mitverhandeln.

Mit wem denn? Es ist ja niemand da, der derlei entscheiden könnte.