Autor Thema: Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?  (Read 37915 times)

JC83

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #630 am: 09.11.2022 09:57 »

...rechte Hetze...

Worin sehen/ erkennen Sie diese?


Eine persönliche Anmerkung: M.E. ist es sehr bemerkenswert, dass jegliche  "abweichende Meinung" sofort als "rechte Hetze" eingestuft wird. Kein Nachdenken, keine Generierung von Argumenten, allein der Schrei nach: Unterdrückung; Zensur; Verfolgung wird laut. Und dies sind doch Methoden der Faschisten, oder irre ich da?

Da du offenbar Probleme mit dem Leseverständnis hast, hier ein paar ausgewählte Bonmots:
(hierfür habe ich mit explizit den Alpha-Troll herausgepickt)


Deine Antifa-Gesinnung ist ein einziges Armutszeugnis. Freie Meinungsäußerung gilt für alle, nicht nur für lasagnefressende Kater.

Ich finde Italien gut mit ihrer Entscheidung, so dass nun das wahre Gesicht der islamistischen Herrenmenschen zum Vorschein kommt und unsere linken Apologeten nicht unterdrücken können.

Und nun zeigt sich das wahre schmuddelige Gesicht des Bodensatzes. Sie werden ungehalten. Sie stellen Forderungen wie sonst auch die Herrenmenschen des muslimischen Glaubens. Unerträglich ist das.

Unsere Fachkräfte haben beispielsweise eine Turnhalle in Spandau demoliert und kräftig in die Duschen geschissen. Als das Aufräumkommando anrückte, wurden die Bestecke schon gewetzt. Die Polizei hatte Anweisung von oben, das gar nicht erst aufzunehmen. Aber schreib dich nicht ab Herzchen, ihr seid auch alle nicht besser, als der restliche Haufen.
So schnell ruft auch kein Fezhütchenträger seine Brüdda.
Wenn wir die ganzen Langbärte und intellektuellen Inzestgestalten losgeworden sind, feiere ich. Dann mach ich mir ein Bier auf und grille ein Schwein.
Nun drehste dich mal besser um. Andere wollen sich auch noch ekeln.

JC83

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #631 am: 09.11.2022 10:00 »
Möglicherweise wären dann schon so einige Privatier und müsste gar nicht mehr Sozialtransfer denken... ;)

Kann ich mir nicht vorstellen; hierzu bedarf es nämlich Ausgabedisziplin; und nicht den neuen Q5 im Leasing und die noch größere Bude auf Pump in der Pampa; genau DAS würden nämlich die meisten Deutschen mit ihrem mehr Netto vom Brutto machen - sofern sie es nicht z.T. in renditeschwache Versicherungsprodukte versenken.

BAT

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #632 am: 09.11.2022 10:10 »

Kann ich mir nicht vorstellen; hierzu bedarf es nämlich Ausgabedisziplin; und nicht den neuen Q5 im Leasing und die noch größere Bude auf Pump in der Pampa; genau DAS würden nämlich die meisten Deutschen mit ihrem mehr Netto vom Brutto machen - sofern sie es nicht z.T. in renditeschwache Versicherungsprodukte versenken.

Ja sicher. Sorry, ich bezog mich auf die Aussage "Haus und Hof zusammengespart". War wohl etwas missverständlich.

Hugo Stieglitz

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #633 am: 09.11.2022 10:15 »
Möglicherweise wären dann schon so einige Privatier und müsste gar nicht mehr Sozialtransfer denken... ;)

Kann ich mir nicht vorstellen; hierzu bedarf es nämlich Ausgabedisziplin; und nicht den neuen Q5 im Leasing und die noch größere Bude auf Pump in der Pampa; genau DAS würden nämlich die meisten Deutschen mit ihrem mehr Netto vom Brutto machen - sofern sie es nicht z.T. in renditeschwache Versicherungsprodukte versenken.
Der Staat kann halt einfach besser mit Geld umgehen. ;D

Rumo1895

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #634 am: 09.11.2022 11:17 »
Die Lebensleistung würdigt man eher dadurch, dass in den 30 Jahren "Buckelei" mehr Netto vom Brutto überbleibt, aber man verteilt halt gerne hier im Lande. Möglicherweise wären dann schon so einige Privatier und müsste gar nicht mehr Sozialtransfer denken... ;)

Woher kommt eigentlich immer dieser Unsinn mit "Lebensleistung würdigen" ? Hallt da die Denke des 20.Jhr. nach das es (je nach politischen System) nach 40 Jahren mit warmen Worten eine goldene Uhr vom Frühstücksdirektor bzw. den Held der Arbeit vom Sekretär der Betriebsparteiorganisation gibt ?

 

BAT

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #635 am: 09.11.2022 11:48 »
Die Aussage "Arbeit muss sich lohnen" dürfte doch nicht in Frage stehen?

Amiga

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #636 am: 09.11.2022 12:21 »
...rechte Hetze...

Worin sehen/ erkennen Sie diese?

Da du offenbar Probleme mit dem Leseverständnis hast, hier ein paar ausgewählte Bonmots:
(hierfür habe ich mit explizit den Alpha-Troll herausgepickt)

[ausgewählte Zitate hier der Länge wegen weggelassen]


Muhhaaahaa. Das ist also rechte Hetze? So wie Goebbels mit dem Klumpfuß ja? Ich kann schon verstehen, weshalb einige von Indoktrination sprechen, wenn man ihnen so etwas vorwirft.


Die Lebensleistung würdigt man eher dadurch, dass in den 30 Jahren "Buckelei" mehr Netto vom Brutto überbleibt, aber man verteilt halt gerne hier im Lande. Möglicherweise wären dann schon so einige Privatier und müsste gar nicht mehr Sozialtransfer denken... ;)

Hört, hört. Sehe ich genauso.

Die Interessen hinter dieser Meinungsmache sind mindestens bivalent: Aus dem Inneren eines Systems durch die Elite befördert, um den eigenen Status zu schützen und von außen, um Destabilisierung zu erreichen. Und es finden sich leider immer genug Mitläufer, die dankbar sind, für ihre eigene als unbefriedigend empfundene Situation eine einfache Erklärung und einen Sündenbock gefunden zu haben.

Als ich das letzte Mal jemanden öffentlich so reden hörte, hing bei mir noch Erich Honecker an der Wand im Klassenzimmer.

So hat es bereits in der Antike funktioniert und sich über Hexenverbrennung, Judenverfolgung, etc. bis in die Gegenwart erhalten.

Ich kenne einige aus unserer Jüdischen Gemeinde hier vor Ort, die sich tatsächlich verfolgt fühlen und teilweise körperlich attackiert wurden und werden. Dieser schändliche Personenkreis wird aber nie oder nur ganz selten benannt, weil es eben nicht Ronny, Maik oder Dennis sind.
Es heißt übrigens bald nicht mehr "Deutscher", sondern "maximal besteuerte und geduldete Altlast ohne Migrationshintergrund".

Kat

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #637 am: 09.11.2022 12:38 »
Nee, die heißen Ronny, Sandro und Mandy.

BATKFMaui

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #638 am: 09.11.2022 13:03 »
Nee, die heißen Ronny, Sandro und Mandy.


Verbringen Sie doch nen Monat im Ruhrgebiet. Dann werden Sie die wahren Vornamen erkennen!

Rumo1895

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #639 am: 09.11.2022 13:09 »
Die Aussage "Arbeit muss sich lohnen" dürfte doch nicht in Frage stehen?

Aber da dreht sich der Thread (mal von den eher unappetitlichen xenophoben Ausflügen abgesehen) doch grundsätzlich im Kreis.

Das eine Einzelperson mit einer Vollzeitstelle mehr verdienen sollte als das Existenzminimum d.h. im Umkehrschluss der Mindestlohn bei einer Vollzeitstelle über dem Bürgergeld für eine Person liegen sollte dürfte doch unstrittig sein.

Ob hingegen der Mindestlohn bei einer Vollzeitstelle das Existenzminimum von x Personen übertreffen muss kann man - je nach gesellschaftspolitischen Vorstellungen - unterschiedlich betrachten. Sowohl Fortpflanzung als auch die Wahl des Familienmodells sind ja eher persönliche Entscheidungen.

Als ich das letzte Mal jemanden öffentlich so reden hörte, hing bei mir noch Erich Honecker an der Wand im Klassenzimmer.
Das - gerade aktuell - Destabilisierung von interessierter Seite (allen voran Russland) betrieben wird dürfte als axiomatisch gelten. Das geschieht auf verschiedenen Wegen - sei es durch großzügige Unterstützung populistischer Parteien, gezielte Desinformationskampagnen in den sozialen Medien (siehe u.a.  Fall Lisa) und z.B. über den Proxy Weißrussland mit gezielter Schleusung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen.

Zitat
Ich kenne einige aus unserer Jüdischen Gemeinde hier vor Ort, die sich tatsächlich verfolgt fühlen und teilweise körperlich attackiert wurden und werden. Dieser schändliche Personenkreis wird aber nie oder nur ganz selten benannt, weil es eben nicht Ronny, Maik oder Dennis sind.


Mal davon abgesehen dass es heute am Jahrestag der Reichsprogromnacht besonders widerlich ist jüdische Mitbürger für rassistische Ansichten einzuspannen dürfte der überwiegende Teil der jüdischen Gemeinden sehr genau wissen das Antisemitismus kein exklusiv islamistisches Problem ist und was man von den diversen Rechtspopulisten zu erwarten hat sollten sie je die Finger an die Schalthebel der Macht bekommen.   

Garfield

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #640 am: 09.11.2022 13:17 »
Nee, die heißen Ronny, Sandro und Mandy.


Verbringen Sie doch nen Monat im Ruhrgebiet. Dann werden Sie die wahren Vornamen erkennen!

Rolf, Karl-Heinz und Günter?

BAT

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #641 am: 09.11.2022 13:28 »

Aber da dreht sich der Thread (mal von den eher unappetitlichen xenophoben Ausflügen abgesehen) doch grundsätzlich im Kreis.

Das eine Einzelperson mit einer Vollzeitstelle mehr verdienen sollte als das Existenzminimum d.h. im Umkehrschluss der Mindestlohn bei einer Vollzeitstelle über dem Bürgergeld für eine Person liegen sollte dürfte doch unstrittig sein.


Nein, nicht ganz. In der Teildiskussion ging es doch um die Lebensleistung. Also das einerseits die Renten - rechtlich klar gesichert sind - und andererseits jeder noch genug Luft hat, private Vorsorge zu betreiben. Hier wimmelt es von Defiziten. Man nehme nur die Direktversicherten aber auch die Unentschlossenheit des Staates in Bezug auf die 3 Säulen der Vorsorge.

Rumo1895

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #642 am: 09.11.2022 13:58 »

Nein, nicht ganz. In der Teildiskussion ging es doch um die Lebensleistung. Also das einerseits die Renten - rechtlich klar gesichert sind - und andererseits jeder noch genug Luft hat, private Vorsorge zu betreiben. Hier wimmelt es von Defiziten. Man nehme nur die Direktversicherten aber auch die Unentschlossenheit des Staates in Bezug auf die 3 Säulen der Vorsorge.

Aber was soll denn diese ominöse Lebensleistung ausmachen? Wenn ich (als abhängig Beschäftigter) ein (Arbeits-)Leben lang gearbeitet habe bekomme ich dafür Lohn und (in Relation zu meinem Entgelt) später eine gesetzliche Rente (bzw. eine ebenfalls am Einkommen orientierte anderweitige Rente/Pension). Wenn diese aufgrund meiner Erwerbsbiographie (Arbeitslosigkeit, Selbstständigkeit etc.) sehr niedrig ausfällt gibt es mindestens das Existenzminimum (im Sinne von Aufstocken). Wenn ich "mehr" haben möchte muss ich halt aus meinem Entgelt privat Vermögen bilden - sei es über Aktien, private  Rentenversicherungen etc., gleiches gilt für Selbstständige. Und wenn ich als Selbstständiger keine Altersvorsorge treffen kann (über o.g. Möglichkeiten) dann geht mein Geschäftsmodell offensichtlich nicht auf. 

Wo ist in diesem Modell die Belohnungslücke? Weil ich es geschafft habe über Jahre/Jahrzehnte ein nicht tragfähiges Geschäftsmodell beizubehalten? Weil ich mal sehr strebsam ins Arbeitsleben gestartet bin aber nicht in der Lage war mich den (wirtschaftlichen) Veränderungen anzupassen und deswegen eine flickenhafte Erwerbsbiographie habe? Weil ich voll auf das Modell Versorgerehe gesetzt habe und dann leider es eben doch nicht für "bis der Tod Euch scheidet" gereicht hat?

   

BAT

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #643 am: 09.11.2022 14:06 »
Du bringst ja Beispiele, wo die Lebensleistung eher nicht erbracht wurde. Von daher hat das mit der Teildiskussion nichts zu tun.

Nur als Beispiel, mal neben den Direktversicherten, die nun wirklich verarscht wurden, brauchen wir mehr Verlässlichkeit im System. Siehe auch die nun langsam eingeführte nachgelagerte Besteuerung. Die Renten müssen nicht von der Höhe sicher sein, aber so halbwegs im Abgabenbereich. Aber halt auch vom Grundstock her, die Vermögensabgabe wird ja gerade heiß diskutiert.

Mit ist da zu viel Unruhe im System, wenn man seinen Lebensabend planen will.
« Last Edit: 09.11.2022 14:15 von BAT »

Opa

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Antw:Bürgergeld vs. Morgens aufstehen?
« Antwort #644 am: 09.11.2022 14:23 »
Die Renten müssen nicht von der Höhe sicher sein, aber so halbwegs im Abgabenbereich.
Abgabenbereich soll Beitragshöhe heißen? Falls ja, erkenne ich nicht dein Problem. Der Beitragssatz ist seit 1970 stabil im Bereich zwischen 17% und 20,5%. Aktuell mit 18,6% auf dem Niveau von 1983.

Das Standardrentenniveau ist in den 30 Jahren seit der Wiedervereinigung hingegen leicht, aber kontinuierlich gesunken von 55% (1990) auf 48,3% (2022). Stärkere Absenkungen erfolgten, seit die Herren Rürup und Riester versucht haben, eine staatlich geförderte Altersversicherung einzuführen.

Das durchschnittliche Altersvermögen dürfte in der Langzeitbetrachtung überproportional zugenommen haben, da die letzten 2 Generationen in den Genuss steigender Erbschaften kamen und die Deutschen vergleichsweise glimpflich durch die Wirtschaftskrisen (Ölkrise, Dotcom, Bankenkrise) gerudert sind.