Autor Thema: Tarifrunde 2023  (Read 283163 times)

Versuch

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Antw:Tarifrunde 2023
« Antwort #990 am: 30.03.2023 09:18 »
Der Abschluss wäre mies.
Erste Monate Nullrunde, dann Reallohnverlust.

Wenn das durchgeht, sollte jeder aus den Gewerkschaften austreten.
Damit wären nicht einmal 50 % der Forderung erfüllt 10,5% auf 1 Jahr)

Leider war die Einigung hinsichtlich des Mindestbetrags wohl doch nicht sicher. Es ist, wie ich bereits vorher schrieb, abweichend zu dem was andere geschrieben haben, ein Mindestbetrag auf die GESAMTE Laufzeit! Also für 24 Monate. Die Verteilung der 300 € Mindestbetrag wurde mir jedenfalls nicht bekannt. Die linearen Nachbesserungen pro Jahr (von 3,8 auf 5 und von 2 auf 3%, bzw. zum Erstangebot von 3,8% auf 5 sowie von 2,8 auf 3%) haben leider nicht gereicht als letztes Angebot. Der letzte "Rettungsversuch" mit 500 € mehr Sonderzahlung von 2500 auf 3000 € waren letztlich völlig egal, weil Verdi und DBB UNBEDINGT auf den Mindestbetrag schielen. Die 300 € auf die gesamte Laufzeit sind insofern ausreichend, als dass sie für EIN Jahr gelten würden. Das war aber das absolute No Go für die Arbeitgeber. Ich schätze ein, dass es letztlich auf einen Mindestbetrag auf 400€ für 24 Monate kommen wird. Die linearen Erhöhungen waren im Grunde ausreichend, auch von Seiten von Verdi und DBB. Also ich muss schon den Kopf schütteln, das Angebot war m.E. wirklich fair.

Fair????
Ernsthaft???
Inflation letztes und dieses Jahr weit über 10 % (nächstes Jahr ca. 4 % erwartet) und dann ein ist so ein Angebot fair?
kannst Du nicht rechnen oder habe ich etwas übersehen?

Bastel

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Antw:Tarifrunde 2023
« Antwort #991 am: 30.03.2023 09:20 »
Die sollen den Mindestbetrag für den kleinsten Beamten in Prozente umrechnen und das Ergebnis auf alle übertragen… Das wäre fair.

tigertom

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Antw:Tarifrunde 2023
« Antwort #992 am: 30.03.2023 09:20 »
Der Abschluss wäre mies.
Erste Monate Nullrunde, dann Reallohnverlust.

Wenn das durchgeht, sollte jeder aus den Gewerkschaften austreten.
Damit wären nicht einmal 50 % der Forderung erfüllt 10,5% auf 1 Jahr)

Leider war die Einigung hinsichtlich des Mindestbetrags wohl doch nicht sicher. Es ist, wie ich bereits vorher schrieb, abweichend zu dem was andere geschrieben haben, ein Mindestbetrag auf die GESAMTE Laufzeit! Also für 24 Monate. Die Verteilung der 300 € Mindestbetrag wurde mir jedenfalls nicht bekannt. Die linearen Nachbesserungen pro Jahr (von 3,8 auf 5 und von 2 auf 3%, bzw. zum Erstangebot von 3,8% auf 5 sowie von 2,8 auf 3%) haben leider nicht gereicht als letztes Angebot. Der letzte "Rettungsversuch" mit 500 € mehr Sonderzahlung von 2500 auf 3000 € waren letztlich völlig egal, weil Verdi und DBB UNBEDINGT auf den Mindestbetrag schielen. Die 300 € auf die gesamte Laufzeit sind insofern ausreichend, als dass sie für EIN Jahr gelten würden. Das war aber das absolute No Go für die Arbeitgeber. Ich schätze ein, dass es letztlich auf einen Mindestbetrag auf 400€ für 24 Monate kommen wird. Die linearen Erhöhungen waren im Grunde ausreichend, auch von Seiten von Verdi und DBB. Also ich muss schon den Kopf schütteln, das Angebot war m.E. wirklich fair.


Fair !?
Ich wurde hier gestern ermahnt, dass man Ironie kennzeichnen soll.

Das Angebot ist genauso fair wie die Taschenspielertricks nach dem Urteil BVerfG 05/20.
Oder so fair wie der Umstand, dass die BILD regelmäßig bei ihrer Berichterstattung Fakten weglässt, wie z.B. die Laufzeit und einfach schreibt "gefordert waren 10,5%, angeboten wurden 8%".

Aber gut. Was wirklich fair ist, und was nicht, ist nun einmal persönliches Empfinden und sehr individuell.

Als ich vor 25 Jahren beim Bund als Beamter anfing, gab es die teuer erkaufte 38,5-Std-Woche, Urlaubsgeld und ein fast volles Gehalt als Weihnachtsgeld. Da nimmt man halt in Kauf, dass man als zur Hälfte privat Versicherter immer schön bei Arztrechnungen in Vorleistung gehen muss.
Die Arbeitszeit dann 2005 auf 40 und 2006 auf 41 Std ohne Gehaltsausgleich hoch zu setzen, das Urlaubsgeld abzuschaffen und die Sonderzuwendung zu verstümmelt empfand ich alles andere als "fair".
Die vermögenswirksame Leistung betrug 1974 13 DM.
Heute 6,65 EUR. 13 DM 1974 wären heute was ? 30 EUR? Auch nicht unbedingt fair.

Seitdem es Tarifverhandlungen gibt, wird auf leere Kassen hingewiesen. Das hat Tradition. Die Kassen können allerdings nicht sein, wenn wir immer noch Entwicklungshilfe an China in millionenhöhe zahlen. Finde ich nicht fair, die Chinesen hingegen schon.

Ich hätte es "fair" gefunden, wenn man uns 10,5 % auf 12 Monate oder meinetwegen 21% auf 24 Monate bei Herabsenkung der Arbeitszeit auf Angestelltenniveau (39 Std) angeboten hätte. Das tut auch gar nicht weh. Man muss das Geld nur einplanen. Da ist es ja. Ist nur ne Kopfsache 😉

frankeee85

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Antw:Tarifrunde 2023
« Antwort #993 am: 30.03.2023 09:22 »
@ Matze und DerAlimentierte

Ich würde nicht sogleich auf Hummel und IMPotsdam einschlagen - sofern beide berechtigt aus den internen Verhandlungen berichtet haben, dürfte klar sein, dass sie jeweils nur Teile des Verhandlungsstands erfahren hätten, nicht aber das ganze Bild, das sich ja ggf. erst jetzt nach dem Scheitern zusammensetzt, nämlich sofern die direkt Beteiligten weitere Interna an die Medien durchstechen.

Also dass der Hummel einfach ein geltungsgieriger Troll ist, sollte allen klar sein. Die Zahlen die er so in den Raum geworfen hat, waren völlig absurd.

Kann kaum begreifen, dass es hier Leute gibt, die dem noch Glauben geschenkt haben.

@ImPotsdam: M.E. ist das Angebot alles andere als Fair. Mit Beginn des Tarifvertrages ab dem 1.6.23 sollte eine versteckte Nullrunde eingebaut werden. Und auch sonst deckt das Angebot nicht mal 50% der Forderung ab. Bei solchen Journalisten wundert es mich nicht, dass die Bevölkerung ein völlig falsches Bild vom ö.D. vermittelt bekommt.

Nichtsdestotrotz

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Antw:Tarifrunde 2023
« Antwort #994 am: 30.03.2023 09:28 »
Was ist daran fair, wenn der Mindestbetrag, laut BMI, nicht für Beamte umgesetzt werden kann/will/soll?

weil dieser dann wieder das Abstandsgebot verletzen könnte, was zu weiteren Problemen führt.

Ich sehe den Hinweis auf das Abstandsgebot nicht zwangsläufig als Hinderungsgrund für eine Übertragung auf den Besoldungsbereich. Wer sich daran erinnern kann wird feststellen, dass eine ähnliche Regelung (Übertragung eines Sockelbetrags und dieser Stelle ist es völlig unerheblich ob Sockel- o. Mindestbetrag mit Blick auf das Abstandsgebot) in 2008, mit Übertragung eines verhandelten Sockelbetrags in Höhe von 50,00 € und weiterer linearer Erhöhungen, stattgefunden hat. Im Umkehrschluss hindert niemand den Besoldungsgesetzgeber daran eine gewisse Kreativität an den Tag zu legen, um die Höhe des Mindestbetrags in eine lineare Anpassung mit einfließen zu lassen.

Meine persönliche Meinung:

Wie lächerlich sollte der Verweis auf das Abstandsgebot sein, wenn zugleich der Bundesbesoldungsgesetzgeber jegliche, durch das BVerfGE formulierten Entscheidungen zum Thema, quasi mit den Füßen tritt. Alles Bull****t-Argumemnte zur Kostenminimierung.

blubb

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Antw:Tarifrunde 2023
« Antwort #995 am: 30.03.2023 09:37 »
Und sollte es diesmal wieder zu einen Mindestbetrag kommen hoffe ich ja das man das diesmal auch wirklich auf die Bundesbeamte/Soldaten überträgt. Kann ja nicht sein das man sowas immer fordert und dann liest wie bei der Tarifrunde 2020:

"Das BMI sieht darüber hinaus keine Möglichkeit, den Mindestbetrag aus dem Tarifabschluss verfassungskonform auf die Beamt*innenbesoldung zu übertragen. ver.di und DGB haben dieser Auffassung in ihrer Stellungnahme und im Beteiligungsgespräch ausdrücklich widersprochen."
 
Quelle: https://beamte.verdi.de/themen/besoldung/++co++57cf2c28-87ec-11eb-9f2c-001a4a160100

Sprich hier wurden alle unter A10 Erfahungsstufe 7 verarscht!


Und diesmal reden wir ja anscheinend nicht von nur 50€ was damals schon bis A10 Erfahrungsstufe 7 Auswirkungen hatte!!!

Gerade hier erwarte ich das Verdi, dbb und der DBwV dafür sorgt das es diesmal umgesetzt wird!!! Ansonsten sollen sie das für Beamte Soldaten garnicht erst fordern wie es gemacht wird und stattdessen gleich entsprechend höhere %!

Um darauf nochmal zurückzukommen, wie seht ihr das denn? Unabhängig von der Abschmelzung des Abstandsgebotes was ich auch nicht für gut halten würde.

Dennoch wäre es für die Masse massiv weniger wenn ein solcher Mindestbetrag (z.b. 200- 250€ ab 01.06.2023 + 125 - 150€ ab 01.01.2024 ; die %Erhöhung von ca je 3 -5 % lass ich mal außen vor weil es mir hier gerade nur um den Mindestbetrag geht) gefordert wird und dann nicht umgesetzt werden würde wie 2020 schon.

Dann doch lieber ein Sockelbetrag...? Höhere % für Besoldungsgruppen bis und ab X entsprechend weniger..oder oder oder

Würde das nur für den totalen Schwachsinn halten, wenn dann sowas wieder rauskommt und man das ja aus 2020 schon kennt das es nicht umgesetzt wird...

Dasselbe betrifft übrigens auch die Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) müsste ja auch mit einen umgerechneten Festbetrag auf die Besoldung draufgepackt werden... ich wette beides tritt nicht ein wie 2020 mit dem Mindestbetrag = größte Verarschung im Bezug auf wirkungsgleiche Übertragung auf Beamte/Soldaten.

tigertom

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Antw:Tarifrunde 2023
« Antwort #996 am: 30.03.2023 09:42 »
Der Abschluss wäre mies.
Erste Monate Nullrunde, dann Reallohnverlust.

Wenn das durchgeht, sollte jeder aus den Gewerkschaften austreten.
Damit wären nicht einmal 50 % der Forderung erfüllt 10,5% auf 1 Jahr)

Leider war die Einigung hinsichtlich des Mindestbetrags wohl doch nicht sicher. Es ist, wie ich bereits vorher schrieb, abweichend zu dem was andere geschrieben haben, ein Mindestbetrag auf die GESAMTE Laufzeit! Also für 24 Monate. Die Verteilung der 300 € Mindestbetrag wurde mir jedenfalls nicht bekannt. Die linearen Nachbesserungen pro Jahr (von 3,8 auf 5 und von 2 auf 3%, bzw. zum Erstangebot von 3,8% auf 5 sowie von 2,8 auf 3%) haben leider nicht gereicht als letztes Angebot. Der letzte "Rettungsversuch" mit 500 € mehr Sonderzahlung von 2500 auf 3000 € waren letztlich völlig egal, weil Verdi und DBB UNBEDINGT auf den Mindestbetrag schielen. Die 300 € auf die gesamte Laufzeit sind insofern ausreichend, als dass sie für EIN Jahr gelten würden. Das war aber das absolute No Go für die Arbeitgeber. Ich schätze ein, dass es letztlich auf einen Mindestbetrag auf 400€ für 24 Monate kommen wird. Die linearen Erhöhungen waren im Grunde ausreichend, auch von Seiten von Verdi und DBB. Also ich muss schon den Kopf schütteln, das Angebot war m.E. wirklich fair.

Würde gerne mit Ihnen mal Essengehen. Wir einigen uns darauf, dass wir die Rechnung 50%/50% aufteilen ok?
Während Sie dann Schnitzel Pommes essen, esse ich dann als 1. Gang Wachteleier, danach Tagliatelle Tartufo und als Hauptspeise Filet Mignon an Pomme fondant.

Ich fänd' das wirklich fair.

Bon Appetit!

BRUBeamter

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Antw:Tarifrunde 2023
« Antwort #997 am: 30.03.2023 09:47 »
Der Abschluss wäre mies.
Erste Monate Nullrunde, dann Reallohnverlust.

Wenn das durchgeht, sollte jeder aus den Gewerkschaften austreten.
Damit wären nicht einmal 50 % der Forderung erfüllt 10,5% auf 1 Jahr)

Leider war die Einigung hinsichtlich des Mindestbetrags wohl doch nicht sicher. Es ist, wie ich bereits vorher schrieb, abweichend zu dem was andere geschrieben haben, ein Mindestbetrag auf die GESAMTE Laufzeit! Also für 24 Monate. Die Verteilung der 300 € Mindestbetrag wurde mir jedenfalls nicht bekannt. Die linearen Nachbesserungen pro Jahr (von 3,8 auf 5 und von 2 auf 3%, bzw. zum Erstangebot von 3,8% auf 5 sowie von 2,8 auf 3%) haben leider nicht gereicht als letztes Angebot. Der letzte "Rettungsversuch" mit 500 € mehr Sonderzahlung von 2500 auf 3000 € waren letztlich völlig egal, weil Verdi und DBB UNBEDINGT auf den Mindestbetrag schielen. Die 300 € auf die gesamte Laufzeit sind insofern ausreichend, als dass sie für EIN Jahr gelten würden. Das war aber das absolute No Go für die Arbeitgeber. Ich schätze ein, dass es letztlich auf einen Mindestbetrag auf 400€ für 24 Monate kommen wird. Die linearen Erhöhungen waren im Grunde ausreichend, auch von Seiten von Verdi und DBB. Also ich muss schon den Kopf schütteln, das Angebot war m.E. wirklich fair.

Schreibt ein Journalist: "Also ich muss schon den Kopf schütteln, das Angebot war m.E. wirklich fair."

Ich muss auch gleich mal den Kopf schütteln! 8)

BRUBeamter

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Antw:Tarifrunde 2023
« Antwort #998 am: 30.03.2023 09:52 »
Die sollen den Mindestbetrag für den kleinsten Beamten in Prozente umrechnen und das Ergebnis auf alle übertragen… Das wäre fair.

Agree - Dann gibt es auch keine Probleme mit dem Abstandsgebot - zumindest in dieser Hinsicht.
Aber dann müsste BMI und VKA noch mehr Geld locker machen.

Hätte aber auch den Vorteil, der ggf. Annäherung zur amtsangemessenen Besoldung.

.....nee wäre doch zu einfach..... kann nicht klappen...... 8)

Rollo83

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Antw:Tarifrunde 2023
« Antwort #999 am: 30.03.2023 09:53 »
Da das Abstandsgebot eh nicht eingehalten wird und das wahrscheinlich in 5/10/15 Jahren auch immer noch genau so sein wird soll man gefälligst auch einen Sockelbetrag für die Beamten übernehmen.
Dann muss der Sockelbetrag aber so hoch sein das alle Besoldungsgruppen auch was davon haben und nicht so hoch das bei A11 oder von mir aus A15 nur noch eine Erhöhung von 3% bei rum kommen.

Ich werde mich jetzt mal intensiver mit dem Altersgeld auseinandersetzen, denke da schon länger drüber nach.
Ist ja für den AG auch besser wenn er eine junge, dynamische und motivierte Person auf meinen Dienstposten setzten kann.
Die Frage ist nur, wo zur Hölle soll diese Person her kommen 😂

tigertom

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Antw:Tarifrunde 2023
« Antwort #1000 am: 30.03.2023 09:54 »
Der Abschluss wäre mies.
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Wenn das durchgeht, sollte jeder aus den Gewerkschaften austreten.
Damit wären nicht einmal 50 % der Forderung erfüllt 10,5% auf 1 Jahr)

Leider war die Einigung hinsichtlich des Mindestbetrags wohl doch nicht sicher. Es ist, wie ich bereits vorher schrieb, abweichend zu dem was andere geschrieben haben, ein Mindestbetrag auf die GESAMTE Laufzeit! Also für 24 Monate. Die Verteilung der 300 € Mindestbetrag wurde mir jedenfalls nicht bekannt. Die linearen Nachbesserungen pro Jahr (von 3,8 auf 5 und von 2 auf 3%, bzw. zum Erstangebot von 3,8% auf 5 sowie von 2,8 auf 3%) haben leider nicht gereicht als letztes Angebot. Der letzte "Rettungsversuch" mit 500 € mehr Sonderzahlung von 2500 auf 3000 € waren letztlich völlig egal, weil Verdi und DBB UNBEDINGT auf den Mindestbetrag schielen. Die 300 € auf die gesamte Laufzeit sind insofern ausreichend, als dass sie für EIN Jahr gelten würden. Das war aber das absolute No Go für die Arbeitgeber. Ich schätze ein, dass es letztlich auf einen Mindestbetrag auf 400€ für 24 Monate kommen wird. Die linearen Erhöhungen waren im Grunde ausreichend, auch von Seiten von Verdi und DBB. Also ich muss schon den Kopf schütteln, das Angebot war m.E. wirklich fair.

Schreibt ein Journalist: "Also ich muss schon den Kopf schütteln, das Angebot war m.E. wirklich fair."

Ich muss auch gleich mal den Kopf schütteln! 8)
Anstatt den eigenen Kopf sollte man vielleicht IMPotsdam schütteln.

BRUBeamter

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« Antwort #1001 am: 30.03.2023 10:01 »
Der Abschluss wäre mies.
Erste Monate Nullrunde, dann Reallohnverlust.

Wenn das durchgeht, sollte jeder aus den Gewerkschaften austreten.
Damit wären nicht einmal 50 % der Forderung erfüllt 10,5% auf 1 Jahr)

Leider war die Einigung hinsichtlich des Mindestbetrags wohl doch nicht sicher. Es ist, wie ich bereits vorher schrieb, abweichend zu dem was andere geschrieben haben, ein Mindestbetrag auf die GESAMTE Laufzeit! Also für 24 Monate. Die Verteilung der 300 € Mindestbetrag wurde mir jedenfalls nicht bekannt. Die linearen Nachbesserungen pro Jahr (von 3,8 auf 5 und von 2 auf 3%, bzw. zum Erstangebot von 3,8% auf 5 sowie von 2,8 auf 3%) haben leider nicht gereicht als letztes Angebot. Der letzte "Rettungsversuch" mit 500 € mehr Sonderzahlung von 2500 auf 3000 € waren letztlich völlig egal, weil Verdi und DBB UNBEDINGT auf den Mindestbetrag schielen. Die 300 € auf die gesamte Laufzeit sind insofern ausreichend, als dass sie für EIN Jahr gelten würden. Das war aber das absolute No Go für die Arbeitgeber. Ich schätze ein, dass es letztlich auf einen Mindestbetrag auf 400€ für 24 Monate kommen wird. Die linearen Erhöhungen waren im Grunde ausreichend, auch von Seiten von Verdi und DBB. Also ich muss schon den Kopf schütteln, das Angebot war m.E. wirklich fair.

Schreibt ein Journalist: "Also ich muss schon den Kopf schütteln, das Angebot war m.E. wirklich fair."

Ich muss auch gleich mal den Kopf schütteln! 8)
Anstatt den eigenen Kopf sollte man vielleicht IMPotsdam schütteln.

Guter Ansatz, aber ich fürchte das wird Ihm nicht helfen und uns nur in Schwierigkeiten bringen.

Rollo83

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« Antwort #1002 am: 30.03.2023 10:02 »
Der Abschluss wäre mies.
Erste Monate Nullrunde, dann Reallohnverlust.

Wenn das durchgeht, sollte jeder aus den Gewerkschaften austreten.
Damit wären nicht einmal 50 % der Forderung erfüllt 10,5% auf 1 Jahr)

Leider war die Einigung hinsichtlich des Mindestbetrags wohl doch nicht sicher. Es ist, wie ich bereits vorher schrieb, abweichend zu dem was andere geschrieben haben, ein Mindestbetrag auf die GESAMTE Laufzeit! Also für 24 Monate. Die Verteilung der 300 € Mindestbetrag wurde mir jedenfalls nicht bekannt. Die linearen Nachbesserungen pro Jahr (von 3,8 auf 5 und von 2 auf 3%, bzw. zum Erstangebot von 3,8% auf 5 sowie von 2,8 auf 3%) haben leider nicht gereicht als letztes Angebot. Der letzte "Rettungsversuch" mit 500 € mehr Sonderzahlung von 2500 auf 3000 € waren letztlich völlig egal, weil Verdi und DBB UNBEDINGT auf den Mindestbetrag schielen. Die 300 € auf die gesamte Laufzeit sind insofern ausreichend, als dass sie für EIN Jahr gelten würden. Das war aber das absolute No Go für die Arbeitgeber. Ich schätze ein, dass es letztlich auf einen Mindestbetrag auf 400€ für 24 Monate kommen wird. Die linearen Erhöhungen waren im Grunde ausreichend, auch von Seiten von Verdi und DBB. Also ich muss schon den Kopf schütteln, das Angebot war m.E. wirklich fair.

Schreibt ein Journalist: "Also ich muss schon den Kopf schütteln, das Angebot war m.E. wirklich fair."

Ich muss auch gleich mal den Kopf schütteln! 8)
Anstatt den eigenen Kopf sollte man vielleicht IMPotsdam schütteln.

Guter Ansatz, aber ich fürchte das wird Ihm nicht helfen und uns nur in Schwierigkeiten bringen.

Ich blicke schon gar nicht mehr durch, welches Angebot hat er überhaupt für fair angesehen ?

Bastel

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« Antwort #1003 am: 30.03.2023 10:03 »
Die sollen den Mindestbetrag für den kleinsten Beamten in Prozente umrechnen und das Ergebnis auf alle übertragen… Das wäre fair.

Agree - Dann gibt es auch keine Probleme mit dem Abstandsgebot - zumindest in dieser Hinsicht.
Aber dann müsste BMI und VKA noch mehr Geld locker machen.

Hätte aber auch den Vorteil, der ggf. Annäherung zur amtsangemessenen Besoldung.

.....nee wäre doch zu einfach..... kann nicht klappen...... 8)

Genau. Die 150€ wären dadurch ca. 6.5%, das wäre mal ein Schritt in die richtige Richtung. Da Nancy uns wertschätzt, rundet sie auf 7,5% pro Jahr auf.

MO95

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Antw:Tarifrunde 2023
« Antwort #1004 am: 30.03.2023 10:07 »
Und sollte es diesmal wieder zu einen Mindestbetrag kommen hoffe ich ja das man das diesmal auch wirklich auf die Bundesbeamte/Soldaten überträgt. Kann ja nicht sein das man sowas immer fordert und dann liest wie bei der Tarifrunde 2020:

"Das BMI sieht darüber hinaus keine Möglichkeit, den Mindestbetrag aus dem Tarifabschluss verfassungskonform auf die Beamt*innenbesoldung zu übertragen. ver.di und DGB haben dieser Auffassung in ihrer Stellungnahme und im Beteiligungsgespräch ausdrücklich widersprochen."
 
Quelle: https://beamte.verdi.de/themen/besoldung/++co++57cf2c28-87ec-11eb-9f2c-001a4a160100

Sprich hier wurden alle unter A10 Erfahungsstufe 7 verarscht!


Und diesmal reden wir ja anscheinend nicht von nur 50€ was damals schon bis A10 Erfahrungsstufe 7 Auswirkungen hatte!!!

Gerade hier erwarte ich das Verdi, dbb und der DBwV dafür sorgt das es diesmal umgesetzt wird!!! Ansonsten sollen sie das für Beamte Soldaten garnicht erst fordern wie es gemacht wird und stattdessen gleich entsprechend höhere %!
Richtig, genau das ist auch meine Befürchtung. Bei einem Mindestbetrag von 300 € wären das doch schon größere Einbußungen im Verhältnis zu der prozentualen Erhöhung als die läppischen 50 € von damals. Aber auch lustig, dass die Verfassungskonformität als Grund genannt wurde, wenn man bedenkt dass die Besoldung seit vielen Jahren bereits verfassungswidrig ist..