Autor Thema: Tarifrunde TV-L 2021 - Diskussion  (Read 290010 times)

Bastel

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Antw:Tarifrunde TV-L 2021 - Diskussion
« Antwort #2010 am: 15.08.2022 22:46 »
nicht alle Niedrige Einkommensgruppen beziehen Transferleistungen. Und nicht jeder der ein Arbeitseinkommen besitzt, gehört auch zur "Mitte".

Bei den linksrotgrünen Ökofaschisten ist jeder ab 30.000/a Gutverdiener... Der Herbst und Winter wird spannend.

Zinc

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« Antwort #2011 am: 16.08.2022 15:16 »

Ich denke es muss einen Mittelweg geben. Der Abschluss nächstes Jahr darf nicht unter 6% bei einer Laufzeit von 12 Monaten liegen. Klar wäre höher besser, aber bleiben wir realistisch.
Auf keinen Fall wieder hauptsächlich Einmalzahlungen.


Eine schöne Wunschvorstellung  ;D ;D

Flash91

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Antw:Tarifrunde TV-L 2021 - Diskussion
« Antwort #2012 am: 17.08.2022 07:33 »


Ich denke es muss einen Mittelweg geben. Der Abschluss nächstes Jahr darf nicht unter 6% bei einer Laufzeit von 12 Monaten liegen. Klar wäre höher besser, aber bleiben wir realistisch.
Auf keinen Fall wieder hauptsächlich Einmalzahlungen.

Ich würde sofort die 300,- € Energiegeld im September gegen eine zusätzliche Tabellenerhöhung von 5,35% tauschen.

 ::) So viel sind wir weder dem Dienstherren Wert, noch haben die Gewerkschaften genug drauf um das durchzudrücken. Wobei es keineswegs übertrieben ist. Nebenbei sollte man von der nicht zeitgemäßen 40h Woche wegkommen und Richtung 35 gehen.
Also bitte, Nullrunde bis Dez 22... noch deutlicher kann einem der Staat doch nicht zeigen wie egal wir ihm sind. Klage legen auch so wenig ein. Die wenigsten kümmern sich.

Bastel

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« Antwort #2013 am: 17.08.2022 08:13 »


Ich denke es muss einen Mittelweg geben. Der Abschluss nächstes Jahr darf nicht unter 6% bei einer Laufzeit von 12 Monaten liegen. Klar wäre höher besser, aber bleiben wir realistisch.
Auf keinen Fall wieder hauptsächlich Einmalzahlungen.

Ich würde sofort die 300,- € Energiegeld im September gegen eine zusätzliche Tabellenerhöhung von 5,35% tauschen.

 ::) So viel sind wir weder dem Dienstherren Wert, noch haben die Gewerkschaften genug drauf um das durchzudrücken. Wobei es keineswegs übertrieben ist. Nebenbei sollte man von der nicht zeitgemäßen 40h Woche wegkommen und Richtung 35 gehen.
Also bitte, Nullrunde bis Dez 22... noch deutlicher kann einem der Staat doch nicht zeigen wie egal wir ihm sind. Klage legen auch so wenig ein. Die wenigsten kümmern sich.

Du weist schon, dass das hier der TV-L Bereich ist? Hier gibts weder Dienstherr noch eine 41h Woche.

Flash91

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« Antwort #2014 am: 17.08.2022 09:26 »


Ich denke es muss einen Mittelweg geben. Der Abschluss nächstes Jahr darf nicht unter 6% bei einer Laufzeit von 12 Monaten liegen. Klar wäre höher besser, aber bleiben wir realistisch.
Auf keinen Fall wieder hauptsächlich Einmalzahlungen.

Ich würde sofort die 300,- € Energiegeld im September gegen eine zusätzliche Tabellenerhöhung von 5,35% tauschen.

 ::) So viel sind wir weder dem Dienstherren Wert, noch haben die Gewerkschaften genug drauf um das durchzudrücken. Wobei es keineswegs übertrieben ist. Nebenbei sollte man von der nicht zeitgemäßen 40h Woche wegkommen und Richtung 35 gehen.
Also bitte, Nullrunde bis Dez 22... noch deutlicher kann einem der Staat doch nicht zeigen wie egal wir ihm sind. Klage legen auch so wenig ein. Die wenigsten kümmern sich.

Du weist schon, dass das hier der TV-L Bereich ist? Hier gibts weder Dienstherr noch eine 41h Woche.

40h Woche stimmt doch ? Wird inhaltsgleich auf Beamte übertragen, TV-L ist folglich für Angestellte und Beamte relevant. »Dienstherr oder AG« interessieren sich nicht müsste es aber korrekterweise lauten, Danke für den Hinweis.

Zinc

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« Antwort #2015 am: 17.08.2022 11:35 »


Ich denke es muss einen Mittelweg geben. Der Abschluss nächstes Jahr darf nicht unter 6% bei einer Laufzeit von 12 Monaten liegen. Klar wäre höher besser, aber bleiben wir realistisch.
Auf keinen Fall wieder hauptsächlich Einmalzahlungen.

Ich würde sofort die 300,- € Energiegeld im September gegen eine zusätzliche Tabellenerhöhung von 5,35% tauschen.

 ::) So viel sind wir weder dem Dienstherren Wert, noch haben die Gewerkschaften genug drauf um das durchzudrücken. Wobei es keineswegs übertrieben ist. Nebenbei sollte man von der nicht zeitgemäßen 40h Woche wegkommen und Richtung 35 gehen.
Also bitte, Nullrunde bis Dez 22... noch deutlicher kann einem der Staat doch nicht zeigen wie egal wir ihm sind. Klage legen auch so wenig ein. Die wenigsten kümmern sich.

Wie und in welcher Form willst du denn bitte gegen was genau klagen?

JesuisSVA

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« Antwort #2016 am: 17.08.2022 11:39 »


Ich denke es muss einen Mittelweg geben. Der Abschluss nächstes Jahr darf nicht unter 6% bei einer Laufzeit von 12 Monaten liegen. Klar wäre höher besser, aber bleiben wir realistisch.
Auf keinen Fall wieder hauptsächlich Einmalzahlungen.

Ich würde sofort die 300,- € Energiegeld im September gegen eine zusätzliche Tabellenerhöhung von 5,35% tauschen.

 ::) So viel sind wir weder dem Dienstherren Wert, noch haben die Gewerkschaften genug drauf um das durchzudrücken. Wobei es keineswegs übertrieben ist. Nebenbei sollte man von der nicht zeitgemäßen 40h Woche wegkommen und Richtung 35 gehen.
Also bitte, Nullrunde bis Dez 22... noch deutlicher kann einem der Staat doch nicht zeigen wie egal wir ihm sind. Klage legen auch so wenig ein. Die wenigsten kümmern sich.

Du weist schon, dass das hier der TV-L Bereich ist? Hier gibts weder Dienstherr noch eine 41h Woche.

40h Woche stimmt doch ? Wird inhaltsgleich auf Beamte übertragen, TV-L ist folglich für Angestellte und Beamte relevant. »Dienstherr oder AG« interessieren sich nicht müsste es aber korrekterweise lauten, Danke für den Hinweis.

Nein, das schwankt zwischen 38,5 und 42 Stunden. Ob etwas auf Beamte übertragen wird, ist kein Bestdnteil von Tarifverhandlungen, sondern eine Entscheidung des Besoldungsgesetzgebers, der an Tarifverhandlungen nicht teilnimmt.

sebbo83

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Antw:Tarifrunde TV-L 2021 - Diskussion
« Antwort #2017 am: 17.08.2022 12:06 »
Ich wäre ehr für volle Bezahlung, wie jetzt aber auf Basis 35 Stunden, mit freier Wahl auf bis zu 42 Stunden zu gehen. Dann könnte jeder selber entscheiden, wieviel mehr er noch hinzuverdienen möchte oder muss. Bei 40 Stunden hätte ich dann 12 % mehr Gehalt als das Basisgehalt, welches auf 35 Stunden gefixt wird. Arbeit gibt es bei uns reichlich.

WasDennNun

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« Antwort #2018 am: 17.08.2022 20:17 »
nicht alle Niedrige Einkommensgruppen beziehen Transferleistungen. Und nicht jeder der ein Arbeitseinkommen besitzt, gehört auch zur "Mitte".

Bei den linksrotgrünen Ökofaschisten ist jeder ab 30.000/a Gutverdiener... Der Herbst und Winter wird spannend.
und andere sind mit privatflugzeug … nur oberer Mittelstand.

ach ist das schööön

WasDennNun

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« Antwort #2019 am: 17.08.2022 20:19 »


Ich denke es muss einen Mittelweg geben. Der Abschluss nächstes Jahr darf nicht unter 6% bei einer Laufzeit von 12 Monaten liegen. Klar wäre höher besser, aber bleiben wir realistisch.
Auf keinen Fall wieder hauptsächlich Einmalzahlungen.

Ich würde sofort die 300,- € Energiegeld im September gegen eine zusätzliche Tabellenerhöhung von 5,35% tauschen.

 ::) So viel sind wir weder dem Dienstherren Wert, noch haben die Gewerkschaften genug drauf um das durchzudrücken. Wobei es keineswegs übertrieben ist. Nebenbei sollte man von der nicht zeitgemäßen 40h Woche wegkommen und Richtung 35 gehen.
Also bitte, Nullrunde bis Dez 22... noch deutlicher kann einem der Staat doch nicht zeigen wie egal wir ihm sind. Klage legen auch so wenig ein. Die wenigsten kümmern sich.

Du weist schon, dass das hier der TV-L Bereich ist? Hier gibts weder Dienstherr noch eine 41h Woche.

40h Woche stimmt doch ? Wird inhaltsgleich auf Beamte übertragen, TV-L ist folglich für Angestellte und Beamte relevant. »Dienstherr oder AG« interessieren sich nicht müsste es aber korrekterweise lauten, Danke für den Hinweis.

Nein, das schwankt zwischen 38,5 und 42 Stunden. Ob etwas auf Beamte übertragen wird, ist kein Bestdnteil von Tarifverhandlungen, sondern eine Entscheidung des Besoldungsgesetzgebers, der an Tarifverhandlungen nicht teilnimmt.
Nicht?
Und wer sitzt bei der AG Seite am Tisch.
Die gleichenFratzen, die auch Besoldungsgesetzgeber sind.

ok nicht das gnze Parlament, hast ja Recht

JesuisSVA

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« Antwort #2020 am: 17.08.2022 21:01 »
Auch niemand, der dazu befugt wäre, den Besoldungsgesetzgeber zu vertreten.

Doso

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« Antwort #2021 am: 21.08.2022 07:37 »
Bis zum Dezember 2022 haben wir vermutlich zweistellige Inflation erreicht. Aber gut das wir nach einer regulären Nullrunde dann 2,8% mehr bekommen. Ich bin immer noch stinkig das Verdi sowas unterschrieben hat ohne 'echten' Streik.

InVinoVeritas

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« Antwort #2022 am: 21.08.2022 13:34 »
Genau! Wenn man nun einen beliebigen Inflationsrechner im Internet bedient müssten alleine zu diesem Monat (August 2022) die Gehälter um 9,5 % steigen nur damit kein Kaufkraftverlust eintritt. (Bezüglich der letzten Steigerung Januar 2021)

Das müssen wir nochmal im Dezember durchführen und die Inflationsraten beobachten um festzustellen wie groß die Lücke zu 2,8 % ist.

Die Gewerkschaften wurden ja bereits am 04.07. im Kanzleramt in der konzertierten Aktion zur Zurückhaltung in Ihren Forderungen gebeten.
« Last Edit: 21.08.2022 13:45 von InVinoVeritas »

Zinc

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« Antwort #2023 am: 21.08.2022 17:51 »
Bis zum Dezember 2022 haben wir vermutlich zweistellige Inflation erreicht. Aber gut das wir nach einer regulären Nullrunde dann 2,8% mehr bekommen. Ich bin immer noch stinkig das Verdi sowas unterschrieben hat ohne 'echten' Streik.

Die klopfen sich auch heute noch gegenseitig auf die Schultern, für das "solide" Ergebnis. Die nächste Runde wird vermutlich nicht anders ablaufen.

daseinsvorsorge

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« Antwort #2024 am: 22.08.2022 09:42 »
Für alle Nichtmitglieder der verhandelnden Gewerkschaften ; ich verstehe Ihre Aufregung nicht:

Denn Dank der negativen Koalitionsfreiheit haben Sie ja für sich selbst verhandelt und wollen nun Ihr Versagen auf die Gewerkschaften abwälzen ?

Für die sog. Fach-und Führungskräfte > EG9a richtig schwach