Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 708825 times)

Majon

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2580 am: 28.09.2022 08:46 »
Hallo zusammen,

Mein "Einlauftipp":

1. Sonderzahlung (einmal) bis EG 5 = 3.000 Euro , bis EG 8 = 2.400 Euro, bis EG 12 = 1.600 Euro, darüber = 800 Euro
ab 01.06.2023 = gestaffelt bis EG 5 = + 5,5 % - bis EG 8 = +4,2 %, bis EG 12 = + 3,9 %,  darüber 3,5 %
ab 01.01.2024 = einheitlich +3,6 % - 20 Monate Laufzeit

keine Ahnung, was du mit "Einlauftipp" meinst, aber die Staffelung der Erhöhungen kotzen einen regelrecht an!
Warum müssen die "kleineren EG´s" denn immer mehr % bekommen bzw. mehr Einmalzahlung?
Irgendwann sind da noch 50€ Unterschied zwischen E5 und E10...

Der Unterschied zwischen Entgeltgruppe 10, Stufe 6 und Entgeltgruppe 5, Stufe 6 TvöD VKA beträgt zurzeit 1.766,21 € Brutto und bei Steuerklasse I 882,45 € Netto.

Und auch zur Entgeltgruppe 8, Stufe 6 beträgt der Unterschied noch 1.362,82€ Brutto / 679,69 € Netto.

Absolut unverständlich und unverhältnismäßig ist lediglich der Abstand zwischen den Entgeltgruppen 12 und 13!

Meiner Meinung nach sind die Gehälter bis einschließlich Entgeltgruppe 10 durchaus angemessen. Ab Entgeltgruppe 11 wird allerdings leider tatsächlich deutlich zu niedrig bezahlt, was bekanntermaßen dazu führt, dass die Ingenieur- und Führungskräftestellen nicht besetzt werden können - hier besteht eindeutig Handlungsbedarf!

Hugo Stieglitz

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2581 am: 28.09.2022 08:54 »

Der Vergleich hinkt, da Strom und Gas in erheblichem Maße in allen Produkten stecken und die 3,6% nicht zu 100% aus Gehältern für Tarifbeschäftige bestehen. Speziell im Bereich Wasser werden ja überwiegend keine Preise, sondern Gebühren erhoben, weil man Angst vor dem Kartellamt hat.
Nein, er hinkt nicht im geringsten. Dein Aussage war: " Das halte ich für Quatsch, weil die Produkte und Dienstleistungen, die der Staat anbietet einen kleinen Teil des Warenkorbes ausmachen."
Und das stimmt nicht.
Hast Du nicht selbst angeführt, dass es 3,6% sind? Wieviel ist denn für Dich viel? Hier kommen wir wohl nicht zusammen. Für mich hinkt der Vergleich weiterhin. Die Energiekosten haben sich vervielfacht und schlagen neben der Einzelposition auch in den anderen Produkten des Warenkorbes massiv zu Buche. Der inflationäre Effekt teurer Energie ist spätestens seit den 70ern bekannt und belegt. Ein inflationärer Effekt einer einmaligen überdurchschnittlichen Tariferhöhung eines Teils des öffentlichen Dienstes, ist mir nicht bekannt. Alles vor dem Hintergrund eines in Gehaltsfragen hinterherhinkenden öffentlichen Dienstes. Hier von einer Lohnpreisspirale zu reden, ist Quark in meinen Augen. Aber die AG sind ja nie verlegen darum, Gründe zu finden, warum gerade jetzt nicht mehr geht. Ich hätte mir gewünscht, dass Du dem nicht so einfach anheim fällst.

Zitat
Dennoch ist es mir zu kurzsichtig darauf abzustellen, dass Lohnerhöhung im öD im Rahmen um die 10% keinen Einfluss auf ein durchaus drohende Lohn Preis Spirale haben könnten.
Das hat auch niemand behauptet. Ich habe von klein gesprochen. Wenn man sich ansieht, was alles an Leistungen durch die Abwicklung des BAT verloren gegangen ist und sich gleichfalls die Lohnentwicklung des ÖD ansieht und zusätzlich die NN-Quoten in den Ballungsgebieten ansieht, kann ich seitens der Arbeitsgeberverbände nicht die staatsmännische Verantwortung erkennen, die Du jetzt von den Tarifparteien einforderst, wenn es darum geht bessere Löhne zu verhandeln. Hätte man damals nicht so viel zusammengestrichen oder auf dem Weg die Löhne etwas kräftiger erhöht, wäre man jetzt vielleicht an einem anderen Punkt. Hätte, hätte Fahrradkette.

Aber keine Sorge, ich habe keine Zweifel daran, dass verdi unsere Interesen wieder mal für 0 verkaufen wird. :)

Kaiser80

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2582 am: 28.09.2022 08:57 »
Absolut unverständlich und unverhältnismäßig ist lediglich der Abstand zwischen den Entgeltgruppen 12 und 13!

Nein, hier musst ich mich auch schon eines Besseren belehren lassen. Die Normverantwortung einer Tätigkeit, die die Merkmale der EG 12 des allgemeinen Teils erfüllt, ist höher zu bewerten. Für die EG 12 bedarf es der besonderen Schwierigkeit und Bedeutung sowie einem erheblichen Maß an Verantwortung.
Für die EG 13 bedarf es "lediglich" eines wiss. Hochschulstudiums und entsprechender Tätigkeiten.
Die EG 12 ist in der Verantwortung eher mit der EG 15 FG 1 vergleichber

Keeper83

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2583 am: 28.09.2022 08:58 »
Ich kann nicht nachvollziehen, warum Ludi04 hier so angegangen wird. Weder fordert er das, was er schrieb, noch hat er das irgendwie bewertet oder gar gut geheißen. Er hat vielmehr lediglich eine Vermutung über das Ergebnis angestellt, das die Tarifparteien erreichen werden.

Und mit dieser Vermutung dürfte er so schlecht nicht liegen.  :o

veeam

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2584 am: 28.09.2022 09:09 »
Ich kann nicht nachvollziehen, warum Ludi04 hier so angegangen wird. Weder fordert er das, was er schrieb, noch hat er das irgendwie bewertet oder gar gut geheißen. Er hat vielmehr lediglich eine Vermutung über das Ergebnis angestellt, das die Tarifparteien erreichen werden.

Man mag es als angehen werten, bezog sich aber rein auf den Inhalt.

Da es -sein- Tipp war, würde ich gerne wissen welche Gedankengänge er hatte, die dieses Horrorszenario seiner Meinung nach rechtfertigen würden. Da seine Ausführung sehr konkret ist, hat er die Zahlen sicher nicht zurechtgewürfelt sondern entsprechende Überlegungen dazu angestellt. Die hätte ich gerne gewusst, denn ich sehe in der aktuellen Situation eher eine sehr große Chance für die Gewerkschafft.
Einzig der Satz warum er "fordert" mag deplatziert sein. -Warum bist du der Meinung das....- hätte auch funktioniert.

Das Wort Einlauf hat er ins Spiel gebracht und auch wenn seine Ausführungen im schlimmsten Fall nicht weit von der Realität weg sein könnten, wäre das für mich persönlich und eigentlich auch für alle anderen Tarifbeschäftigten ein ziemlich beschissener Abschluss.

Garfield

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2585 am: 28.09.2022 09:10 »
Die letzten Sonderzahlungen waren doch auch nicht gestaffelt.
Muss Verdi ja auch gar nicht machen, denn wenn man so eine Sonderzahlung in absoluten Zahlen ausgibt, dann profitieren die unteren EGs ja ganz von selbst überproportional davon.

Wenn also alle 2000 Euro Sonderzahlung kriegen, dürfte Verdi zufrieden sein, denn für jemanden in E6 Stufe 3 bedeutet das in der Regel einen kompletten Monatslohn dazu zu erhalten während der E13er nur 60% eines Monatslohns erhält.

Für Verdi sind diese Sonderzahlungsregeln also ohnehin geschickt. Hier kann man staffeln ohne es so zu nennen. Bin schon gespannt, wann sie drauf kommen das bei der Jahressonderzahlung auch so zu machen. Dann bekommen alle eine einheitliche Zahlung anstatt der krummen Prozentzahlen, die im Prinzip das Selbe bewirken.

Keeper83

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2586 am: 28.09.2022 09:11 »
Absolut unverständlich und unverhältnismäßig ist lediglich der Abstand zwischen den Entgeltgruppen 12 und 13!

Nein, hier musst ich mich auch schon eines Besseren belehren lassen. Die Normverantwortung einer Tätigkeit, die die Merkmale der EG 12 des allgemeinen Teils erfüllt, ist höher zu bewerten. Für die EG 12 bedarf es der besonderen Schwierigkeit und Bedeutung sowie einem erheblichen Maß an Verantwortung.
Für die EG 13 bedarf es "lediglich" eines wiss. Hochschulstudiums und entsprechender Tätigkeiten.
Die EG 12 ist in der Verantwortung eher mit der EG 15 FG 1 vergleichber

Da stimme ich im Kern zu. Aus meiner Sicht dürfte die Vergütung der EG 12 mit Blick auf die damit verbundenen auszuübenden Tätigkeiten eine der unattraktivsten sein.   

Organisator

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2587 am: 28.09.2022 09:13 »
Absolut unverständlich und unverhältnismäßig ist lediglich der Abstand zwischen den Entgeltgruppen 12 und 13!

Nein, hier musst ich mich auch schon eines Besseren belehren lassen. Die Normverantwortung einer Tätigkeit, die die Merkmale der EG 12 des allgemeinen Teils erfüllt, ist höher zu bewerten. Für die EG 12 bedarf es der besonderen Schwierigkeit und Bedeutung sowie einem erheblichen Maß an Verantwortung.
Für die EG 13 bedarf es "lediglich" eines wiss. Hochschulstudiums und entsprechender Tätigkeiten.
Die EG 12 ist in der Verantwortung eher mit der EG 15 FG 1 vergleichber

Die Rechtsprechung spricht hier von "höchsten Anforderungen" und einer "Spitzenposition". Wo hingegen die E 13 nur eine Normalverantwortung in einem Tätigkeitsfeld mit akademischem Zuschnitt ausgeht. (Soweit der allgemeine Teil Anwendung findet)

Kaiser80

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2588 am: 28.09.2022 09:16 »

Hast Du nicht selbst angeführt, dass es 3,6% sind?
...
 Ich hätte mir gewünscht, dass Du dem nicht so einfach anheim fällst.
...
Aber keine Sorge, ich habe keine Zweifel daran, dass verdi unsere Interesen wieder mal für 0 verkaufen wird. :)
[/quote]
1. Ja, habe ich.  Aber in Bezug bezug zu Gas/Strom. Und die unter 0044 subsumierten Waren/Dienstleistungen (meist der öffentlichen Hand) sind höher als die jeweiligen Einzelpositionen Gas und Strom.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/Methoden/Downloads/waegungsschema-2015.pdf;jsessionid=26D94F645FCE8EA0C0A1450B25951CE7.live711?__blob=publicationFile

2. Bin ich nicht. Ich weise nur mögliche, daraus resultierende Folgen hin.

3. Ja, da besteht für mich auch wenig Zweifel. Ich persönlich werde den öD u.a. auch wegen der für mich miserablen Gehaltsstruktur verlassen. Beide TV Parteien bieten mir nichts ;)

edit: sorry fürs miserabele zitieren...

daseinsvorsorge

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2589 am: 28.09.2022 09:30 »
Meiner Meinung nach sind die Gehälter bis einschließlich Entgeltgruppe 10 durchaus angemessen. Ab Entgeltgruppe 11 wird allerdings leider tatsächlich deutlich zu niedrig bezahlt, was bekanntermaßen dazu führt, dass die Ingenieur- und Führungskräftestellen nicht besetzt werden können - hier besteht eindeutig Handlungsbedarf!

Aber nicht für die AGs- denn sonst hätten sie´s schon lange zum zentralen Verhandlungsgegenstand gemacht, ohne den für sie kein Abschluss zustande kommt. Tun sie aber nicht - auch nicht in den kommenden Verhahndlungen ab Januar 23.Erst wenn´s für die AGs krisenhafte Züge annimmt, fangen sie an, sich Gedanken zu machen.

Und die davon betroffenen Entgeltgruppen mucken nicht auf. Vielleicht auch, weil im Verhältnis zur goldenen PW trotzdem noch genug Gründe für einen Eintrtt/Verbleib im ÖD sprechen, für die man natürlich Gehaltseinbußen in Kauf nehmen muss. Zudem gibt es auch in der Öffentlichkeit keine wahrnehmbaren Beschwerden in Richtung AGs/Politik, so dass alles beim alten bleibt.

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2590 am: 28.09.2022 09:30 »
Genau solch ein Szenario wird passieren, da Verdi krampfhaft an seinem Sozialismusgedanken festhält.

Durch Reduzierung der JSZ und unterschiedlichen Erhöhungen ist doch bereits jetzt der Fall eingetreten das kaum noch Unterschiede in einzelnen EG sind. Z.B Jahresvergleich E12 zu E13
Das ist aber auch dem "geschuldet" das bei der Konstruktion in den Köppen der TV Deppen der GEdanke hing: EG12 Endgruppe gD EG13 Einstiegsgruppe hD
wer für die 60€ Netto mehr für eine Aufstieg von der 12 in die 13 krampfhaft kämpft ist bisserl deppert.

BAT

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2591 am: 28.09.2022 09:33 »

Meiner Meinung nach sind die Gehälter bis einschließlich Entgeltgruppe 10 durchaus angemessen. Ab Entgeltgruppe 11 wird allerdings leider tatsächlich deutlich zu niedrig bezahlt, was bekanntermaßen dazu führt, dass die Ingenieur- und Führungskräftestellen nicht besetzt werden können - hier besteht eindeutig Handlungsbedarf!

So sehe ich das gar nicht. Zunächst sind einige hundert Euro Unterschied zwischen E5 und E10 zu wenig, hier ist auch der Anreiz zur Übernahme höherer Stellen zu sehen. Wenn die Leute teils nur 50 bis 100 € mehr in der Tasche haben für höherwertige Tätigkeiten, dann fehlt der Anreiz.

Zudem bitte mal in den Tabelle schauen, gerade ab E11 wird noch mal ordentlich draufgesettalt.

Zudem zur E12: das Brutto ist nicht allein entscheiden, bei den Endstufen E10 und E11 überschreitet man die BBG, das lohnt sich noch mal richtig.

Hugo Stieglitz

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2592 am: 28.09.2022 09:34 »

Hast Du nicht selbst angeführt, dass es 3,6% sind?
...
 Ich hätte mir gewünscht, dass Du dem nicht so einfach anheim fällst.
...
Aber keine Sorge, ich habe keine Zweifel daran, dass verdi unsere Interesen wieder mal für 0 verkaufen wird. :)
1. Ja, habe ich.  Aber in Bezug bezug zu Gas/Strom. Und die unter 0044 subsumierten Waren/Dienstleistungen (meist der öffentlichen Hand) sind höher als die jeweiligen Einzelpositionen Gas und Strom.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/Methoden/Downloads/waegungsschema-2015.pdf;jsessionid=26D94F645FCE8EA0C0A1450B25951CE7.live711?__blob=publicationFile

2. Bin ich nicht. Ich weise nur mögliche, daraus resultierende Folgen hin.

3. Ja, da besteht für mich auch wenig Zweifel. Ich persönlich werde den öD u.a. auch wegen der für mich miserablen Gehaltsstruktur verlassen. Beide TV Parteien bieten mir nichts ;)

edit: sorry fürs miserabele zitieren...
[/quote]
Ich halte den Vergleich der Einzelposition Gas/Strom mit denen unter 044 genannten Punkten für wenig aussagekräftig, da Energie im Allgemeinen einen inflationären Effekt hat, da sie in allem steckt. Interessant wäre auch zu wissen, was unter "anderen Dienstleistungen für die Wohnung" zu verstehen ist. Der Punkt macht knapp die Hälfte aus. Wenn das keine öffentlichen Dienstleistungen und Produkte sind, müsste das in Abzug von den 3,6% gebracht werden. Aber wir verlieren uns in Details. Ich denke die Argumente sind ausgetauscht. :)

Kaiser80

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2593 am: 28.09.2022 09:39 »

 Aber wir verlieren uns in Details. Ich denke die Argumente sind ausgetauscht. :)
Ja, da sind wir uns auf jeden Fall einig ;)

JesuisSVA

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2594 am: 28.09.2022 09:39 »
Genau solch ein Szenario wird passieren, da Verdi krampfhaft an seinem Sozialismusgedanken festhält.

Durch Reduzierung der JSZ und unterschiedlichen Erhöhungen ist doch bereits jetzt der Fall eingetreten das kaum noch Unterschiede in einzelnen EG sind. Z.B Jahresvergleich E12 zu E13
Das ist aber auch dem "geschuldet" das bei der Konstruktion in den Köppen der TV Deppen der GEdanke hing: EG12 Endgruppe gD EG13 Einstiegsgruppe hD
wer für die 60€ Netto mehr für eine Aufstieg von der 12 in die 13 krampfhaft kämpft ist bisserl deppert.

Die E12 ist im allg. Teil und somit für die große Masse der Beschäftigten eine Tätigkeit mit immens herausgehobener Verantwortung und Bedeutung, eine E13 ist einfach nur eine Tätigkeit, die eines wissenschaftlichen Hochschulstudiums bedarf. Ich kann nicht mal nachvollziehen, warum das Entgelt der E13 überhaupt höher und nicht etwa niedriger ist als das der E12. Eine Eingruppierung in E12 ist aufgrund der dreifachen Verantwortungsheraushebung eine absolute Ausnahmeeingruppierung.