Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 236944 times)

was_guckst_du

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #645 am: 07.06.2022 11:29 »
...wir sind ja gar nicht so weit voneinander enfernt...
Richtig.
Zitat
es ist vernünftig Steuern zu zahlen wie es genau so vernünftig ist, mit dem Fahrzeug an einer roten Ampel zu halten...trotzdem warte ich nicht gerne - also mit Freude - an einer roten Ampel...
Von Freude habe ich nie geredet ;D
Trotzdem halte ich grundsätzlich gerne mit dem Auto vor der roten Ampel
Als Fahrradfahre/Fußgänger wähle ich gerne die ampellose Überquerung  8)
Und in der Wüste würde ich nicht gerne mit dem Auto vor der roten Ampel warten, aber da will ich ja nicht leben, darum warte ich gerne vor der Ampel   ::)

...dann hast du einfach die falsche Bezeichnung gewählt, denn gerne bedeutet nichts Anderes als "freudige Bereitwilligkeit"
die freudige Bereitwilligkeit ist ja gegeben, auch vor der Ampel. Denn der Gedanke nicht von einem LKW zermatscht zu werden, erzeugt bei mir eine freudige Bereitwilligkeit zu warten.
Deswegen ist aber das Anhalten an der Ampel kein freudige Tätigkeit und ich mache es, weil es mich mit Freude erfüllen würde. Trotzdem halte ich lieber an roten Ampeln, als dass ich sie ignoriere.

...ja klar...ich freue mir auch jedes Mal "nen Ast" wenn ich vor der Ampel stehe....würde das aber eher als sinnvoll bezeichnen..
Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen

Herbert Meyer

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #646 am: 07.06.2022 13:17 »
Steuergerechtigkeit, -verwendung sind sicher auch hierzulande zu optimieren und zu kritisieren, das sind aber Detailfragen.

Wenn ganze Generationen an Menschen, die im weltweiten Vergleich zu den Spitzensteuerzahlern zählen, zukünftig in gesicherte Altersarmut entlassen werden, dann ist das keine "Detailfrage". Es ist vielmehr eine politische Bankrotterklärung, die das Gemeinwesen erschüttern wird. Es wirft gleichzeitig die "Detailfrage" auf, warum die europäischen Nachbarn bei geringerer Belastung höhere Sicherheiten liefern können. Von daher ist der Unmut darüber, dieses Missmanagement per Steuern befeuern zu dürfen, ja wohl eine recht menschliche Empfindung.

Bibliothekar

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #647 am: 07.06.2022 15:16 »
Steuergerechtigkeit, -verwendung sind sicher auch hierzulande zu optimieren und zu kritisieren, das sind aber Detailfragen.

Wenn ganze Generationen an Menschen, die im weltweiten Vergleich zu den Spitzensteuerzahlern zählen, zukünftig in gesicherte Altersarmut entlassen werden, dann ist das keine "Detailfrage". Es ist vielmehr eine politische Bankrotterklärung, die das Gemeinwesen erschüttern wird. Es wirft gleichzeitig die "Detailfrage" auf, warum die europäischen Nachbarn bei geringerer Belastung höhere Sicherheiten liefern können. Von daher ist der Unmut darüber, dieses Missmanagement per Steuern befeuern zu dürfen, ja wohl eine recht menschliche Empfindung.

Ich bin mit dieser sehr negativen Sichtweise nicht einverstanden. Klingt auch etwas nach Stammtisch.
In der Tat, das Rentenniveau ist in Deutschland unter OECD-Durchschnitt und wir müssen da dringend ran. Aber konkret reden wir von ca. 14 % der Rentner in Deutschland, die von Altersarmut betroffen sind ( https://www.rnd.de/politik/rente-jeder-siebte-langjaehrig-versicherte-bekommt-weniger-als-1000-euro-im-monat-PTVNBNYVIZALLI37KM7BKNZBH4.html ). Das sind zwar 14% zuviel, aber aus meiner Sicht keine ganzen Generationen. Und insbesondere treten diese niedrigen Renten bei Personen auf, die von einer anderen Person im Haushalt (i.d.R. Ehepartner) abgesichert sind (bzw. sich abgesichert wähnten).

Außerdem werden die Renten ja aus der Rentenversicherung und nicht aus der Steuer bezahlt. Und der Vergleich mit den europäischen Nachbarn ist in der Tat spannend. Ich denke, in Deutschland ist es eben das Gesamtpaket Steuern + Sozialabgaben ( https://www.auswandern-handbuch.de/wp-content/uploads/2020/06/steuern-weltweit-alleinstehende.png ), das es für den einzelnen dann teuer macht, wie z.B. kostenlose Schulplätze, keine Mautstraßen (Danke Andi), Grundsicherung, Elterngeld, Arbeitslosengeld, etc...Die europäischen Nachbarn haben auch viele dieser Leistungen und einige Leistungen sind dann in bestimmten Ländern umfangreicher, dafür andere vielleicht niedriger, oder sie entfallen ganz.

Ganz davon abgesehen darf man sich als Steuerzahler durchaus über schlecht verteilte Steuereinnahmen echauffieren und muss es als gesellschaftliches Korrektiv sogar. Dabei sollte einem aber nie der Leistungsumfang verborgen bleiben, der durch die Sozialabgaben bereitgestellt wird.

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #648 am: 07.06.2022 15:39 »
Steuergerechtigkeit, -verwendung sind sicher auch hierzulande zu optimieren und zu kritisieren, das sind aber Detailfragen.

Wenn ganze Generationen an Menschen, die im weltweiten Vergleich zu den Spitzensteuerzahlern zählen, zukünftig in gesicherte Altersarmut entlassen werden, dann ist das keine "Detailfrage".
Weder Altersarmut wird es für eine ganze Generation geben, noch sind wir Spitzensteuerzahler.
Beides unbewiesen Stammtischthese, wie Bibliothekar korrekt formuliert.
Insbesondere:
Rente ist Rente
Steuer ist Steuer
Wo ich bei deinem Stammtisch dabei bin: Die Steuerlast ist für den "Mittelstandsbauch" definitiv zu hoch.
Allein das der Spitzensteuersatz schon so niedrig anfängt und Kapitaleinkünfte so extrem günstiger besteuert werden ist ja eine Schieflage.

Zitat
Es ist vielmehr eine politische Bankrotterklärung, die das Gemeinwesen erschüttern wird. Es wirft gleichzeitig die "Detailfrage" auf, warum die europäischen Nachbarn bei geringerer Belastung höhere Sicherheiten liefern können.
Soso, können sie, welcher Stammtisch erzählt denn das?
Haste da mal zahlen, wo es wesentlich besser läuft als in D?
Mir fällt erstmal nur Norwegen ein, aber die sind halt nur durch ihr Öl in der Lage Geschenke zu verteilen.
Ansonsten sehe ich da keinen Nachbarn, bei dem das alles fein und ausgewogen läuft.
Zitat
Von daher ist der Unmut darüber, dieses Missmanagement per Steuern befeuern zu dürfen, ja wohl eine recht menschliche Empfindung.
Ja durchaus: Aber sei trotzdem froh steuern zahlen zu dürfen, die Alternativen sind wesentlich schrecklicher.

Ganz davon abgesehen darf man sich als Steuerzahler durchaus über schlecht verteilte Steuereinnahmen echauffieren und muss es als gesellschaftliches Korrektiv sogar. Dabei sollte einem aber nie der Leistungsumfang verborgen bleiben, der durch die Sozialabgaben bereitgestellt wird.
Unbedingt, ist in meinen Augen durchaus auch Bürgerpflicht.
Einer der Gründe, warum ich wieder im öD bin, da kann ich da als minikleinesrädchen wenigstens was mit bewegen und für mehr Gerechtigkeit sorgen.
Und ja, wir haben ein recht guten Leistungsumfang, ich denke sogar für einen akzeptablem Preis.
Der aber für 90% der Menschen locker 20-40% geringer sein könnte, wenn wir eine gleichmäßigere Besteuerung hätten (auf der Welt) 
Aber das ist nur eine Stammtischmeinung, die mit ungenügende Zahlen unterfüttert ist.

Kaiser80

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #649 am: 07.06.2022 16:06 »
Weder Altersarmut wird es für eine ganze Generation geben, noch sind wir Spitzensteuerzahler.
Beides unbewiesen Stammtischthese, wie Bibliothekar korrekt formuliert.
Insbesondere:
Rente ist Rente
Steuer ist Steuer
Wo ich bei deinem Stammtisch dabei bin: Die Steuerlast ist für den "Mittelstandsbauch" definitiv zu hoch.
Allein das der Spitzensteuersatz schon so niedrig anfängt und Kapitaleinkünfte so extrem günstiger besteuert werden ist ja eine Schieflage.

Bei der Rente darf mann natürlich dennoch nicht vergessen, dass der Haushalt der DRV einen Bundeszuschuss enthält, der nicht gaaanz unerheblich ist... Bei rd 290Mrd. Euro Renten in 2020 wurden "nur" 250 über Beiträge eingenommen. Der Rest ist halt aus "der Steuer". Linke Tasche oder rechte Tasche ist dem Bürger im allgemeinen glaub ich ziemlich Wurscht. Es ist und bleibt halt quotal für viele eine sehr hohe Abgabenlast insb. auf Arbeitseinkommen. Wenn ich nicht irre liegt nur Belgien im Schnitt was höher als D.
 

Emmi87

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #650 am: 07.06.2022 18:14 »
Mein Grundversorger hat angekündigt den Gaspreis und den Strompreis zu erhöhen. Im Schnitt 27% Monatlich mehr. Die 30 € Lohnerhöhung gehen also wieder komplett an mir vorbei. Zusätzlich wurde das Essensgeld der Kita erhöht und der kitabeitrag. Sämtliche andere kosten ganz zu schweigen. Ich dachte arbeiten gehen muss sich lohnen. Anscheinend lohnt es sich nicht mehr. Unterm Strich habe ich nun pro monat um die 450€ für meine Familie weniger zur Verfügung. Der Wohlstand geht zur Grunde. 

clarion

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #651 am: 07.06.2022 21:21 »
Tja im Moment haben alle Reallohnverluste. Ein Kollege erzählte heute, er hätte seinen Heizöltank vollgetankt, weil ein Kumpel  bei Stadtwerken gesagt hätte, dass es zum Herbst noch viel teurer würde. Für die Tankfüllung muss er fast 4.000 Euro mehr bezahlen als beim letzten Mal. Da sind 60 Euro mehr im Monat  für Gas fast ein Schnäppchen.

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #652 am: 07.06.2022 21:52 »
Tja, wenn der Preis nach oben geht, ist das wehklagen groß. Wenn er noch unten geht, dass Schweigen erdrückend.

Schwere Zeiten stehen uns bevor. Die dritte Urlaubsreise im Ausland im Jahr werden wir uns alle wohl dieses Jahr nicht mehr leisten können.

Silentgalaxy

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #653 am: 07.06.2022 22:35 »
Tja, wenn der Preis nach oben geht, ist das wehklagen groß. Wenn er noch unten geht, dass Schweigen erdrückend.

Schwere Zeiten stehen uns bevor. Die dritte Urlaubsreise im Ausland im Jahr werden wir uns alle wohl dieses Jahr nicht mehr leisten können.

Also ich muss schon sagen. Solche Aussagen empfinde ich als höchst widerlich. Es gibt auch Mitarbeiter des ÖD, die nicht in e 15 rumhängen und ihre grünen Fantasien ausleben. Für eine durchschnittliche 4 Köpfige Familie liegen aktuell 300 - 400 Euro mehr Ausgaben auf dem Tisch. Und das kann sehr sehr belastend sein. Aber ich schätze, von Angesicht zu Angesicht wären Sie eher der nach unten schauende, alleinlebende Kollege.

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #654 am: 07.06.2022 23:00 »
Tja, wenn der Preis nach oben geht, ist das wehklagen groß. Wenn er noch unten geht, dass Schweigen erdrückend.

Schwere Zeiten stehen uns bevor. Die dritte Urlaubsreise im Ausland im Jahr werden wir uns alle wohl dieses Jahr nicht mehr leisten können.

Also ich muss schon sagen. Solche Aussagen empfinde ich als höchst widerlich. Es gibt auch Mitarbeiter des ÖD, die nicht in e 15 rumhängen und ihre grünen Fantasien ausleben. Für eine durchschnittliche 4 Köpfige Familie liegen aktuell 300 - 400 Euro mehr Ausgaben auf dem Tisch. Und das kann sehr sehr belastend sein. Aber ich schätze, von Angesicht zu Angesicht wären Sie eher der nach unten schauende, alleinlebende Kollege.
Tja, erster Satz von mir hat  Allgemeingültigkeit, durch alle EGs
zweiter Satz nur für die die eh am lautesten jammern.
und ja, es liegen für viele Menschen derzeit gigantische ‚unerwartete’ Mehrausgaben auf dem Tisch.
Gas Nachzahlung, Strom Nachzahlung,…
das erste mal seit langem ein echter krasser Reallohnverlust.
Und mit 3. Urlaub nicht mehr möglich, wollte ich die echt belastenden Probleme karikiere, die die Masse hier beschreit.
Spare in der Zeit, dann..


Zu mir:
weder eg15
noch alleinlebend
Kinder versorgt
nicht nach unten schauend
sehr wohl vermögend (mehrer Wohneinheiten die ich vermiete)
aber das nutze ich  um H4 Menschen einen Wohnraum zu ermöglichen.
Sie dürfen gerne weiterhin angewidert sein.
Meine zynische oder ironischen Kommentare werde ichweiter von mir geben, und meinGlaube, dass die wenigsten im öD echte krasse Problem haben, werde ich mir nicht nehmen lassen.
Da sehe ich bei der Tafel und meinen Mietern echte Schicksale.

clarion

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #655 am: 07.06.2022 23:23 »
Das denke ich auch, dass viele im ÖD gar kein Gespür für echte Not haben. Selbst mit E6 Stufe 1 also als Berufsanfänger, hat man deutlich mehr als ein Single in Grundsicherung oder H4. Und dank VBL und eines akzeptabelen Gehalt ist man - sofern man nicht sehr früh in Rente muss - weit von den Flaschensammlern und Tafelgängern weg.

TVWaldschrat

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #656 am: 07.06.2022 23:34 »
Das denke ich auch, dass viele im ÖD gar kein Gespür für echte Not haben.

Viele öDler der E9 und höher haben auch gar kein Gespür für echte Arbeit, für die eine Lohnsteigerung - um mindestens einen Reallohnverlust auszugleichen - verdient wäre. Ein öDler-Spruch wie "Das kann ich nicht auch noch leisten", kann man sich in der echten Welt nicht leisten.

Die öD-Bubble muss Platzen und unbequem werden. Fachkräfte sollten jedoch weiterhin entsprechend entlohnt werden, damit es in diesem Land weiter geht. Leistungsabhängige Bezahlung wäre da ein Weg. Jede Behörde hat Gremien für X und Gremien für Y, warum also kein Gremium für Leistungsbezüge

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #657 am: 08.06.2022 06:43 »
Das Gespür für echte Arbeit haben allerdings auch in der pW viele nicht, die in großen Firmen dahin gammeln.
Zumindest habe ich da ähnliche Strukturen erlebt.
Hire and Fire geht ja nur bei Kleinunternehmen.

Und Gremien für LOBs sind ja der Tot des ganzen, noch mehr Wasserkopf, wozu?
Da wird dann doch nur jahrzehntelang versucht „objektive“ Kriterienkataloge für die Leistungsmessung zu basteln, die dann so weich sind, dass Willkür weiterhin möglich bleibt.
So ists doch bei der Beamtenbewertung mit der Beförderungs Möhre erfolgreich etabliert.

Warum dann nicht gleich den vermeintlichen Führungskräften ein Pott Geld zur freien Verteilung hinstellen, Willkür egal.
Im TVL  und beim Bund hätte man ja jetzt schon die tarifliche Möglichkeit 20% der Stufe 2 als Leistungsentgelt zusätzlich zu zahlen.
Es fehlen aber die abwanderungswilligen AN und die AGs die es systematisch einsetzen wollen.

Bastel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #658 am: 08.06.2022 07:13 »
Das denke ich auch, dass viele im ÖD gar kein Gespür für echte Not haben. Selbst mit E6 Stufe 1 also als Berufsanfänger, hat man deutlich mehr als ein Single in Grundsicherung oder H4. Und dank VBL und eines akzeptabelen Gehalt ist man - sofern man nicht sehr früh in Rente muss - weit von den Flaschensammlern und Tafelgängern weg.

Durch viele Vergünstigungen für Harz4ler dürfte die Differenz nicht sehr groß sein... Bei Familien wird es dann richtig spannend.

was_guckst_du

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #659 am: 08.06.2022 07:38 »

sehr wohl vermögend (mehrer Wohneinheiten die ich vermiete)
aber das nutze ich  um H4 Menschen einen Wohnraum zu ermöglichen.


...hat "nebenbei" auch den Vorteil, dass die Mieteinnahmen gesichert sind...denn "das Amt" zahlt immer und pünktlich... 8)
Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen