Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 489266 times)

BATKFMaui

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2970 am: 05.10.2022 23:28 »
Ein vernünftiges Einwanderungsgesetz würde uns deutlich mehr helfen als Leute abzuschieben.
Aber das kapiert der braune Mob sein Leben lang nicht mehr.
Wie sollte ein solches denn aussehen?

Bewerbung direkt aus dem Ausland nach Punktesystem, Spurwechsel aus dem Asylsystem bei gelungener Integration, Standards zur Anerkennung von Abschlüssen aus dem Ausland etc. Da lässt sich schon viel basteln und es gibt genug Länder die da deutlich besser unterwegs sind.
Leider erzählen die Rechten und sogar die Konservativen immer noch die Märchen der Migration die man sich nicht leisten könnte ("Sozialtourismus"), dabei hat eigentlich jeder der sich 3 Sekunden mit dem Thema beschäftigt schon begriffen, dass nur mehr und besser gesteuerte Migration die Probleme lösen kann, die auf uns zu kommen.
Aber die Stimmen der dummen Michel kriegt man mit Parolen halt immer noch am besten, wie hier im Forum gut erkennbar.

Wenn ich Ihre Vorstellungen lese, erkenne ich Ihnen den wahren Rassisten / Braunen!
Sie propagieren Neo-Kolonialistische Vorhaben: Wir holen uns die "Guten" aus den fernen Ländern, alle die wir gut und billig bei uns benötigen; den Rest dürft ihr behalten und sehen wie ihr weiterkommt!

Jetzt wird auch deutlich, warum Sie überall die "braunen" in Form des "dummen Michel" wiedererkennen. Sie erkennen sich selbst!
Nun, ohne freundliche Grüße!

WasDennNun

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2971 am: 05.10.2022 23:33 »
Ein vernünftiges Einwanderungsgesetz würde uns deutlich mehr helfen als Leute abzuschieben.
Aber das kapiert der braune Mob sein Leben lang nicht mehr.
Wie sollte ein solches denn aussehen?

Bewerbung direkt aus dem Ausland nach Punktesystem, Spurwechsel aus dem Asylsystem bei gelungener Integration, Standards zur Anerkennung von Abschlüssen aus dem Ausland etc. Da lässt sich schon viel basteln und es gibt genug Länder die da deutlich besser unterwegs sind.
Leider erzählen die Rechten und sogar die Konservativen immer noch die Märchen der Migration die man sich nicht leisten könnte ("Sozialtourismus"), dabei hat eigentlich jeder der sich 3 Sekunden mit dem Thema beschäftigt schon begriffen, dass nur mehr und besser gesteuerte Migration die Probleme lösen kann, die auf uns zu kommen.
Aber die Stimmen der dummen Michel kriegt man mit Parolen halt immer noch am besten, wie hier im Forum gut erkennbar.
Das klingt jetzt so, als ob wir nur hochqualifizierte Fachkräfte benötigen würden. Dabei besetzt ein Großteil der Migranten doch genau die minderqualifizierten oder Anlernjobs, auf die die eigenen Leute keinen Bock haben. Mir fallen da spontan Reinigungskräfte, Paketzusteller,  Hilfsarbeiter am Bau, Helfer in Pflegeberufen, Gastro, LKW- und Busfahrer ein.

Wie willst du diese Leute über dein Punktesystem abbilden?⁸
Keine Ahnung, aber befreundete Handwerker, die Menschen mit "Asylstatus" eine Handwerksausbildung (inkl, Wohnraum außerhalb ihrer Residenzpflicht blabla und so weiter) geben, verbringen mehr Zeit mit Verwaltung deren Status etc. als mit der eigentliche Ausbildung.
Oder "Fachkräfte" die hier leben müssen sich in ihrem Heimatland (wohin sie eben nicht mehr wollen) bzw. bei der dortigen BRD Vertretung entsprechende Unterlagen einholen, damit wir sie nehmen und "nutzen" können.

ratze fatze sind die in einem Land, wo sie mit offeneren Armen empfangen werden.
und hier bleiben halt nur der Rest....

BATKFMaui

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2972 am: 05.10.2022 23:34 »
Bewerbung direkt aus dem Ausland nach Punktesystem, Spurwechsel aus dem Asylsystem bei gelungener Integration, Standards zur Anerkennung von Abschlüssen aus dem Ausland etc. Da lässt sich schon viel basteln und es gibt genug Länder die da deutlich besser unterwegs sind.
Leider erzählen die Rechten und sogar die Konservativen immer noch die Märchen der Migration die man sich nicht leisten könnte ("Sozialtourismus"), dabei hat eigentlich jeder der sich 3 Sekunden mit dem Thema beschäftigt schon begriffen, dass nur mehr und besser gesteuerte Migration die Probleme lösen kann, die auf uns zu kommen.
Aber die Stimmen der dummen Michel kriegt man mit Parolen halt immer noch am besten, wie hier im Forum gut erkennbar.
Ich sehe jetzt nicht, wie das im Widerspruch zu den Forderungen der Union und der AfD stehen soll. Sogar Letztere hat qualifizierte Zuwanderung im Forderungskatalog. Insofern sehe ich nur wieder den üblichen linken Kampf gegen Strohmänner. Und wie mit Zuwanderern umzugehen ist, die eine wirtschaftliche Belastung für das Land sind, kann ich Deinen Ausführungen jetzt nicht entnehmen.

Und dass hohe Sozialleistungen einen Pull-Effekt in Richtung bildungsferne Zuwanderungswillige haben, ist spätestens seit dem dänischen Beispiel offenkundigt.

Unwahr. Die AfD hat Vorstöße für einen Spurwechsel gut integrierter Flüchtlinge strikt abgelehnt.

Und das ist auch human! Denn die AfD weist grundgesetzkonform vor: es gibt ein Grundrecht auf Asyl für ALLEE.
Aber Sie, allein Sie, beabsichtigen, nach Gutsherrenart zu selegieren: Die guten Flüchtlinge dürfen bleiben, die nicht guten fliegen raus und werden ins Elend zurückgeschickt! Ich bin entsetzt!
  Das ist angewandter Rassismus!
« Last Edit: 05.10.2022 23:46 von BATKFMaui »

Bastel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2973 am: 06.10.2022 00:10 »
Das wird lustig...

TVWaldschrat

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2974 am: 06.10.2022 01:22 »
Oh dieser Thread ist abgedriftet [(Erneut)]

Admin2

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2975 am: 06.10.2022 02:48 »
Bitte beim Thema bleiben, sonst wird der Thread geschlossen.

Insider2

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2976 am: 06.10.2022 09:32 »
TARIFRUNDE 2023 IM KOMMUNALEN ÖFFENTLICHEN DIENST: VKA WARNT VOR ZU HOHEN FORDERUNGEN

Forderungen der Gewerkschaften dürfen kommunale Arbeitgeber nicht überlasten/Finanziell angespannte Situation in den Kommunen/Sozialpartner sind eine Verantwortungsgemeinschaft
Im Januar 2023 beginnen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im kommunalen öffentlichen Dienst, die zwischen der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), dem Bund und den Gewerkschaften ver.di und dbb beamtenbund und tarifunion geführt werden. Am 11. Oktober 2022 wollen die Gewerkschaften ihr Forderungspaket für die Tarifrunde beschließen.
Karin Welge, Präsidentin und Verhandlungsführerin der VKA, erklärt dazu: „Die Kommunen, kommunalen Krankenhäuser, die Sparkassen und die weiteren kommunalen Unternehmen stehen infolge der Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie des Ukrainekrieges unter enormen finanziellen Druck. Die Unsicherheiten sind groß, allein schon aufgrund der durch den russischen Krieg verursachten Teuerungen. Die Beschäftigten und die kommunalen Arbeit-geber sind von der Inflation gleichermaßen betroffen. Es ist daher zwingend, dass die Tarif-vertragsparteien in der anstehenden Tarifrunde an einem Strang ziehen, um diese Krise zu bewältigen. Wir stehen vor der Bewältigung einer Vielzahl an Herausforderungen, die es so konzentriert bislang nicht gegeben hat. Daher appellieren wir an die Gewerkschaften, bei ihrer Forderungsfindung maßvoll zu sein und die schwierige Situation der kommunalen Arbeitgeber angemessen zu berücksichtigen.“
Die Corona-Pandemie hatte bei den Kommunen und kommunalen Arbeitgebern Einbußen bei den Einnahmen und den Gewerbesteuern aufgrund behördlich angeordneter Schließungen bzw. betriebseinschränkender Vorgaben zur Folge. Im Zuge des Ukrainekrieges stehen die Kommunen zudem weiterhin vor der Herausforderung, viele Flüchtlinge aufzunehmen und zu unterstützen, beispielsweise durch die Bereitstellung von Unterkünften. Unklar ist bislang, wie sich die aktuell bestehende Inflation weiterentwickeln wird. Sie hat jedoch auch für die kommunalen Haushalte und kommunalen Unternehmen weitreichende Kostensteigerungen zur Folge. Viele Kommunen und kommunale Einrichtungen haben bereits unabhängig hiervon erhebliche Altschulden. Zudem beläuft sich der Investitionsrückstand der Kommunen auf rund 159 Milliarden Euro.
„Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) gilt auch bei den Gewerkschaften als ‚Leitwährung‘“, so Karin Welge weiter. Die durch Tarifverträge geregelten Arbeitsbedingungen sind in der Regel besser als die Arbeitsbedingungen in Jobs ohne Tarifvertrag. Dank der hohen Tarifbindung können Beschäftigte in den verschiedenen Bereichen des öffentlichen Dienstes auf eine geregelte Arbeitszeit, eine faire Bezahlung und tarifvertraglich geregelte Arbeitsbedingungen zählen. Dazu bietet der TVöD die Möglichkeit, Kita-Zuschüsse, Fahrtkostenzuschüsse für den ÖPNV und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung zu gewähren. Die Beschäftigten profitieren zudem nicht nur von sicheren Einkommen, sondern auch von einer tarifvertraglich geregelten betrieblichen Altersversorgung, also einer Betriebsrente, und, wie auch die Corona-Krise gezeigt hat, sicheren Arbeitsplätzen. Karin Welge: „An diesen Vorzügen des TVöD werden auch die Auswirkungen des Ukrainekrieges nichts ändern. Dass das so bleibt, wird die gemeinsame Aufgabe der Sozialpartner in der kommenden Tarifrunde. Wir sind uns der Leistung der Beschäftigten in diesen besonderen Zeiten bewusst und wollen und werden unserer Aufgabe als Verantwortungsgemeinschaft weiterhin gerecht werden.“

Bastel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2977 am: 06.10.2022 09:43 »
Für 2023 gibts 1500€ für 2024 3,9%  ;D ;D ;D

Kaiser80

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2978 am: 06.10.2022 09:44 »
Karin Welge: „An diesen Vorzügen des TVöD werden auch die Auswirkungen des Ukrainekrieges nichts ändern. Dass das so bleibt, wird die gemeinsame Aufgabe der Sozialpartner in der kommenden Tarifrunde. Wir sind uns der Leistung der Beschäftigten in diesen besonderen Zeiten bewusst und wollen und werden unserer Aufgabe als Verantwortungsgemeinschaft weiterhin gerecht werden.“
Bin ich der einzige, der daraus eher eine Drohung denn ein Handreichen an den Tarifpartner liest?

Davon ab gibt es vermutlich ebenso viele Jobs ohne Tarifbindung, die weit über den Vorteilen des TVöD liegen, die darunter liegen oder ähnlich sind. Also Geschwätz...

Kühlschrank

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2979 am: 06.10.2022 09:55 »
Also Geschwätz...

Sehr gut zusammengefasst. Bla bla wie immer - schwierige Situation, bedenkt bitte die sicheren Jobs, supder-duper Bedingungen nicht wie Jobs ohne Tarifbindung ... alles Quark.

Schmitti

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2980 am: 06.10.2022 10:02 »
Ich weiß, so läuft das Spiel nunmal nicht, aber der Satz
Zitat
Wir sind uns der Leistung der Beschäftigten in diesen besonderen Zeiten bewusst und wollen und werden unserer Aufgabe als Verantwortungsgemeinschaft weiterhin gerecht werden
könnte rein theoretisch vielleicht auch mal so weitergehen:
Zitat
, daher bieten wir vorab schon (hier beliebige Verbesserungen einfügen)
Dann liegt der Spielball (und der schwarze Peter) gleich mal wieder bei den Gewerkschaften.
Aber sowas gibt das traditionelle Drehbuch halt nicht her. ::)

Karin Welge ist von der SPD. Das sind doch die, die immer so arbeitnehmer-/gewerkschaftsfreundlich sind, oder?  :D

Bastel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2981 am: 06.10.2022 10:09 »
Karin Welge ist von der SPD. Das sind doch die, die immer so arbeitnehmer-/gewerkschaftsfreundlich sind, oder?  :D

Die Sozen sind nur so lange freundlich, solange es nicht ums eigene Geld geht. Man will ja das der anderen umverteilen.

daseinsvorsorge

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2982 am: 06.10.2022 10:23 »
TARIFRUNDE 2023 IM KOMMUNALEN ÖFFENTLICHEN DIENST: VKA WARNT VOR ZU HOHEN FORDERUNGEN

Für alle diejenigen, die auf die Arbeitgeber "gehofft" haben ...

JesuisSVA

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2983 am: 06.10.2022 10:28 »
Wer sollte das sein? Und wie dumm schaut man als Gewerkschaftstroll aus der Wäsche, wenn man tatsächlich auf die Gewerkschaften vertraut und diese dann ihre Forderungen präsentieren? Und wie dumm dann erst, wenn man diese lediglich halbiert auf den doppelten Zeitraum gestreckt "durchsetzt"?

kleri

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #2984 am: 06.10.2022 10:32 »
https://www.dbb.de/artikel/dbb-chef-wir-muessten-eigentlich-20-prozent-mehr-fordern.html

Einkommensrunde Bund und Kommunen
dbb Chef: „Wir müssten eigentlich 20 Prozent mehr fordern“