Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 489270 times)

Queen of Spades

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 63
  • Karma: +9/-35
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3285 am: 12.10.2022 09:24 »
Kann man ja nur mit dem Kopfschütteln hier. Die selben Leute, die seit 20000 Beiträgen hier rumheulen, das wir nur 2 Prozent oder eine Nullrunde kriegen, regen sich jetzt auf über 10,5 Prozent bzw 500 Garantiebetrag. Seid ihr dumm? Ich nehme beide, 500 oder 10,5%. Ich erhalte zwar mehr mit 10,5 Prozent, aber es ist mir sowas von unfassbar - scheiss- Egal, das die unteren EGs 15 oder 20% damit erhalten. Was ist los mit euch? LOL

Danke! Genau auf den Punkt gebracht!

superbraz

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 282
  • Karma: +24/-265
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3286 am: 12.10.2022 09:28 »
Wenn 20% ohne Sockelbetrag für alle gefordert würde, wäre der Aufschrei hier auch. Mimimi, die Mitarbeiter in den unteren EGs zahlen weniger Steuern und haben dadurch mehr Netto. Für die sind 3% doch schon zu viel, da sie extrem viel Entgelt bekommen, damit wir 30% bekommen. Es ist egal wie es kommt, hier würde den lieben langen Tag lang gemeckert werden.
Würde es ab E10 aufwärts 100% geben, würde auch gemeckert werden, da ab E11 in der gleichen Steuerklasse mehr Steuern zu zahlen sind und prozentual das Netto im Vergleich nicht so stark steigen würde. Einigen kann man es nie Recht machen, sie sind vom Neid zerfressen.

na das ist ein Käse...

bei dem aktuellen Vorschlag seitens Ver.di sind die höheren EG´s ja noch besch*ssener dran!
die zahlen schon den höheren Steuerbeitrag und sollen dann prozentual nur die Hälfte der Erhöhung bekommen...

hier liest man gut raus, wer in EG5-8 steckt, wer in EG9a-10 steckt und wer in EG>=11 steckt ^^

Fakt ist eins:
Ver.di Mitglieder sind meist in EG<9a und daher soll hier auch mächtig was drauf gepackt werden, denn der Mitgliedsbeitrag geht prozentual vom Gehalt ab...und das liest man aus allen Abschlüssen der letzten Jahre sowie aus der aktuellen Forderung deutlich heraus!

Kryne

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 679
  • Karma: +90/-365
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3287 am: 12.10.2022 09:35 »

Meine Güte, wie unsolidarisch kann man denn bitte sein. Da wird.hefordert, dass Arbeitnehmer lieber Wohngeld beantragen als völlig legitime Lohnforderungen zu erkämpfen. Unglaublich..

Ich bin doch solidarisch und zahle mehr Steuern als andere. Damit finanziere ich doch so Sachen wie Wohngeld und Bürgergeld.

Das reicht jetzt nicht mehr und auf meine Kosten sollen untere EGs jetzt doppelt so viel prozentuale Erhöhung bekommen wie ich ?

Und warum soll eine EG5 20% mehr bekommen bei 10% Inflation ?


JesuisSVA

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1,594
  • Karma: +322/-598
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3288 am: 12.10.2022 09:39 »
Kann man ja nur mit dem Kopfschütteln hier. Die selben Leute, die seit 20000 Beiträgen hier rumheulen, das wir nur 2 Prozent oder eine Nullrunde kriegen, regen sich jetzt auf über 10,5 Prozent bzw 500 Garantiebetrag. Seid ihr dumm? Ich nehme beide, 500 oder 10,5%. Ich erhalte zwar mehr mit 10,5 Prozent, aber es ist mir sowas von unfassbar - scheiss- Egal, das die unteren EGs 15 oder 20% damit erhalten. Was ist los mit euch? LOL

Danke! Genau auf den Punkt gebracht!

Naja, er hat damit vor allem seinen begrenzten Horizont zum Ausdruck gebracht, da seine Annahme ja nur dann korrekt wäre, wenn die zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht endlich wären. So ist ein Kuchen zu verteilen. Die Größe des Kuchens ändert sich nicht, also geht es lediglich um die Verteilung des Kuchens. Bekommt ein anderer ein größeres Stück, bleibt weniger für einen selbst. Es ist auch nicht anzunehmen, dass die Größe des Kuchens der Forderung von Verdi entspricht. Aber selbst wenn das der Fall wäre, wäre das Kuchenstück für alle, die nicht vom Mindesterhöhungsbetrag betroffen sind, größer, wenn es diesen nicht gäbe.

E15

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 34
  • Karma: +5/-45
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3289 am: 12.10.2022 09:44 »
Mir ist das ziemlich egal, ob 10,5 oder 500 Euronen. Jeder soll was mehr bekommen. Was mir wichtig ist, dass sich der komplette öffentliche Dienst von dem neuen Bürgergeld DEUTLICH (!!!) abgrenzt, sonst hätte hier niemand eine Ausbildung oder eine Fortbildung oder sonst was machen müssen. Das ist nämlich das Hauptproblem, bei allen kommenden Tarifverhandlungen. Klar abgrenzen vom tollen Bürgergeld mit all seinen Zuschlägen und Sonderzahlungen. Arbeiten muss sich zwingend lohnen. Das hat die Politik eingebrockt. Dazu kommen natürlich ab Oktober die 12 Euro Mindestlohn. Also BILLIGSTE Kraft in Deutschland. 12 Euro. Da will man sich deutlich auch abgrenzen!!!

Hugo Stieglitz

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 51
  • Karma: +20/-25
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3290 am: 12.10.2022 09:47 »
Kann man ja nur mit dem Kopfschütteln hier. Die selben Leute, die seit 20000 Beiträgen hier rumheulen, das wir nur 2 Prozent oder eine Nullrunde kriegen, regen sich jetzt auf über 10,5 Prozent bzw 500 Garantiebetrag. Seid ihr dumm? Ich nehme beide, 500 oder 10,5%. Ich erhalte zwar mehr mit 10,5 Prozent, aber es ist mir sowas von unfassbar - scheiss- Egal, das die unteren EGs 15 oder 20% damit erhalten. Was ist los mit euch? LOL
Dir ist schon klar, dass das nur eine Forderung ist und die Gewerkschaft bereits erklärt hat, die oberen Entgeltgruppen zu Gunsten der unteren zu opfern, oder? Derzeit haben wir eine Inflationsrate von 10% und die Gewerkschaft geht mit 10,5% ins Rennen und erklärt sich eher auf die unteren EGs konzentrieren zu wollen. Das bedeutet für Dich, bei Deinem Gehalt, höchstwahrscheinlich einen Reallohnverlust. Und das nimmst Du gerne und verstehst die Welt nicht mehr? Das verstehe ich wiederum nicht. Ich dachte Ziel solcher Verhandlungen sei mindestens der Erhalt der Kaufkraft. Die Nullrunden nach Einführung des TVÖD waren schmerzhaft. Dann gab es im vergangenen goldenen Jahrzehnt, Abschlüsse, die zaghaft etwas über der Inflationsrate lagen. Diese Effekte werden mit dem Reallohnverlust allein in diesem Jahr schon zunichte gemacht und sich im nächsten Jahr weiter verstärken, wenn sich das Ergebnis wie erwartet niederschlägt.

Ich empfinde die implizite Aussage der VKA, dass wir gesellschaftliche Aufgaben, wie Flüchtlingsintegration, Corona und Sanierung der Infrastruktur durch Lohnverzicht (mit-)finanzieren und gleichzeitig als Arbeiter motiviert angehen sollen, als eine Sauerei. 

cyrix42

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 366
  • Karma: +45/-164
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3291 am: 12.10.2022 09:55 »
Wo bleibt denn da der Anreiz, die Schulbank zu drücken und Verantwortung zu übernehmen?

Darin, dass man was lernt und eine Aufgabe übernimmt, die einen erfüllt? Ok, mit dem Humboldtschen Bildungsideal soll es ja bei manchen nicht weit her sein...

Zitat
irgendwann ist auch mal gut mit sozialem Denken und Solidarität...
 

Als ob du überhaupt schon damit angefangen hättest.

Nur mal als kleine Überlegung: Wenn in erster Linie die Preise für Güter des Grundbedarfs steigen, dann sind alle mehr oder minder in gleichem absolutem Umfang davon betroffen, was für eine Lohnerhöhung durch einen Sockel-Betrag sprechen würde. Wenn die Preise für *alle*, insbesondere auch die hochpreisigen und Luxus-Güter gleichermaßen anziehen, dann sind dagegen alle in gleichem relativem Maße betroffen, was für eine lineare Lohnerhöhung spräche. Nun habe ich keine differenzierte Betrachtung der Preisentwicklung verschiedener Produktsegmente vorliegen; aber vielleicht kann das ja jemand nachliefern.

veeam

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 182
  • Karma: +53/-167
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3292 am: 12.10.2022 09:58 »
Wenn 20% ohne Sockelbetrag für alle gefordert würde, wäre der Aufschrei hier auch. Mimimi, die Mitarbeiter in den unteren EGs zahlen weniger Steuern und haben dadurch mehr Netto. Für die sind 3% doch schon zu viel, da sie extrem viel Entgelt bekommen, damit wir 30% bekommen. Es ist egal wie es kommt, hier würde den lieben langen Tag lang gemeckert werden.
Würde es ab E10 aufwärts 100% geben, würde auch gemeckert werden, da ab E11 in der gleichen Steuerklasse mehr Steuern zu zahlen sind und prozentual das Netto im Vergleich nicht so stark steigen würde. Einigen kann man es nie Recht machen, sie sind vom Neid zerfressen.

Wo hat jemand so etwas behauptet?

1896

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 3
  • Karma: +2/-0
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3293 am: 12.10.2022 10:04 »
Ich sehe es ähnlich und es hat nichts mit "unsolidarischem Verhalten" zu tun, wenn der Sockelbetrag von 500,00 EUR zugunsten der EG im einfachen und mittleren Dienst im Allgemeinen kritisiert wird.

Hier stellt sich die Frage, wie man in dieser Form den öffentlichen Dienst zukunftsfähig ausbauchen möchte?
Das eh schon kaum vorhandene Lohnabstandsgebot wird in dieser Form quasi abgeschafft und die Attraktivität für Hochschulabsolventen nimmt weiter signifikant ab!

Aus eigener Erfahrung von einer Bundesbehörde kann ich sagen, dass es kaum möglich ist, neue Mitarbeitende im E13er-Bereich (bspw. Juristen, Wirtschaftswissenschaftler, IT) zu finden, weil ein Einstiegsgehalt von ca. 2.550, EUR netto (E13 Stufe 1) unter der Voraussetzung eines vorhandenen Masterstudiums bereits jetzt realitätsfern ist. Zudem ist zu beachten, dass derartige Stellen auch vermehrt in Ballungsgebieten mit höheren Lebenshaltungskosten und guten privaten Arbeitgebern vorhanden sind. Dies führt nicht dazu, dass die Bewerberzahlen steigen.

Warum die Forderungsgestaltung so vorgenommen wurde, ist ja offensichtlich. Dies wurde hier ja schon sehr gut beschrieben...

Rumo1895

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 176
  • Karma: +49/-73
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3294 am: 12.10.2022 10:06 »
Genau richtig. Man muss doch nur mal die Bewerberzahlen für offene Stellen (EG5 bis EG 9a) mit denen von (EG9b aufwärts) vergleichen.

Bei offenen Stellen ab EG 10 muss man doch froh sein, wenn sich überhaupt jemand bewirbt.

Das deutet für mich darauf hin, dass Tätigkeiten im unteren bis mittleren Spektrum der Entgelttabelle marktgerecht (oder sogar besser) vergütet werden.

Inwiefern wäre dann Gleichmacherei sinnvoll?!

Aus Sicht von Verdi offensichtlich schon - die Verteilung der Mitglieder auf die EGs dürfte ja dem oben genannten Schema entsprechen. Und wie gesagt - Verdi (und der restliche DGB) haben sich ja per Tarifeinheitsgesetz lästige Konkurrenz durch Spartengewerkschaften (in denen sich die die Ingenieure etc hätten organisieren können) vom Hals geschafft.

TVWaldschrat

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 304
  • Karma: +36/-97
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3295 am: 12.10.2022 10:13 »
Anscheinend haben die VKA keine Angestellten, die vernünftig haushalten können?

JesuisSVA

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1,594
  • Karma: +322/-598
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3296 am: 12.10.2022 10:15 »
Wieso? Ist die VKA in irgendwelchen Budgetschwierigkeiten?

Dean

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 42
  • Karma: +21/-34
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3297 am: 12.10.2022 10:15 »
Wenn 20% ohne Sockelbetrag für alle gefordert würde, wäre der Aufschrei hier auch. Mimimi, die Mitarbeiter in den unteren EGs zahlen weniger Steuern und haben dadurch mehr Netto. Für die sind 3% doch schon zu viel, da sie extrem viel Entgelt bekommen, damit wir 30% bekommen. Es ist egal wie es kommt, hier würde den lieben langen Tag lang gemeckert werden.
Würde es ab E10 aufwärts 100% geben, würde auch gemeckert werden, da ab E11 in der gleichen Steuerklasse mehr Steuern zu zahlen sind und prozentual das Netto im Vergleich nicht so stark steigen würde. Einigen kann man es nie Recht machen, sie sind vom Neid zerfressen.

na das ist ein Käse...

bei dem aktuellen Vorschlag seitens Ver.di sind die höheren EG´s ja noch besch*ssener dran!
die zahlen schon den höheren Steuerbeitrag und sollen dann prozentual nur die Hälfte der Erhöhung bekommen...

hier liest man gut raus, wer in EG5-8 steckt, wer in EG9a-10 steckt und wer in EG>=11 steckt ^^

Fakt ist eins:
Ver.di Mitglieder sind meist in EG<9a und daher soll hier auch mächtig was drauf gepackt werden, denn der Mitgliedsbeitrag geht prozentual vom Gehalt ab...und das liest man aus allen Abschlüssen der letzten Jahre sowie aus der aktuellen Forderung deutlich heraus!
Da ist es wieder, die Steuer kommt ins Spiel. Ich z.B. bin in EG1 Stufe 2 und fühle mich pudelwohl. Kann ich nur empfehlen, wenig Steuern und rund 25% Gehaltssteigerung demnächst.
Klar ist es recht anstrengend den Job auszuüben, besonders z.Zt. das ewige Laubgeharke ist schon recht fordernd, aber mich tröstet dann der Heizungskeller, wo ich mich recht gern aufhalte. Da ist es wesentlich wärmer gegenüber den eiskalten 19-Grad Büros.
Durch meinen komplett fehlenden Schulabschluss fahre ich hervorragend mit den 25% Plus. Mal schauen wohin der nächste Tauchurlaub gehen wird. Ich tendiere Richtung Bahamas.
Eine EG2 wäre auch drin gewesen, aber dafür fehlt mir das Sprachverständnis in Wort und Schrift. Als praktizierender Analphabet ist mehr nicht drin.

In diesem Sinne einen schönen Tag,
ich muss jetzt zur Poststelle und bis 12:30Uhr Briefmarken anlecken.

Queen of Spades

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 63
  • Karma: +9/-35
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3298 am: 12.10.2022 10:15 »
Kann man ja nur mit dem Kopfschütteln hier. Die selben Leute, die seit 20000 Beiträgen hier rumheulen, das wir nur 2 Prozent oder eine Nullrunde kriegen, regen sich jetzt auf über 10,5 Prozent bzw 500 Garantiebetrag. Seid ihr dumm? Ich nehme beide, 500 oder 10,5%. Ich erhalte zwar mehr mit 10,5 Prozent, aber es ist mir sowas von unfassbar - scheiss- Egal, das die unteren EGs 15 oder 20% damit erhalten. Was ist los mit euch? LOL

Danke! Genau auf den Punkt gebracht!

Naja, er hat damit vor allem seinen begrenzten Horizont zum Ausdruck gebracht, da seine Annahme ja nur dann korrekt wäre, wenn die zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht endlich wären. So ist ein Kuchen zu verteilen. Die Größe des Kuchens ändert sich nicht, also geht es lediglich um die Verteilung des Kuchens. Bekommt ein anderer ein größeres Stück, bleibt weniger für einen selbst. Es ist auch nicht anzunehmen, dass die Größe des Kuchens der Forderung von Verdi entspricht. Aber selbst wenn das der Fall wäre, wäre das Kuchenstück für alle, die nicht vom Mindesterhöhungsbetrag betroffen sind, größer, wenn es diesen nicht gäbe.

Stimmt zum Teil! Aktuell kommt es mir bei der Verteilung von staatlichen Mitteln und Ressourcen allerdings so vor, als wäre diese unendlich und viel mehr.

JesuisSVA

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1,594
  • Karma: +322/-598
Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3299 am: 12.10.2022 10:18 »
Selbst wenn sie das wären, wäre das ja nur beim Arbeitgeber Bund relevant. Die Kommunen und sonstigen KAV-Mitglieder sind ja nicht staatlich.