Autor Thema: Tarifverhandlungen und die Inflation  (Read 700780 times)

daseinsvorsorge

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3105 am: 08.10.2022 13:32 »
Und am Ende bekommt wieder jeder über E8 den Finger von Verdi in den Popo gesteckt ;D

P.S. Auch diesen Wunsch kann Ihnen verdi nicht erfüllen; selbst wenn Sie Mitglied wären.Damit Ihre analen Gelüste aber trotzdem Gehör finden, empfehle ich Ihnen- zusammen mit Ihrem Bruder im Geiste - die Gründung der "IG Anal".

Ob Ihre Forderungen dann auch Verhandlungsgegenstand des Tarifvertrag Bund/Kommune mit den AGs werden, müssen wahrscheinlich Gerichte entscheiden, ob Sie als Spartengewerkschaft zugelassen werden. Ihre Chancen stehen aber gut, weil mir bislang noch keine Gewerkschaft bekannt ist, die solche Forderungen im TVÖD verhandeln will.

JesuisSVA

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3106 am: 08.10.2022 13:34 »
Ja, Verdi ist ja damit beschäftigt, den Arbeitgebern Rimjobs zu geben.

daseinsvorsorge

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3107 am: 08.10.2022 13:40 »
Ja, Verdi ist ja damit beschäftigt, den Arbeitgebern Rimjobs zu geben.

Unanimous decision: GREATEST HITS IV

JesuisSVA

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3108 am: 08.10.2022 13:44 »
Ach, wie viele seid Ihr denn so in Deinem Kopf, dass es notwendig ist, die Einstimmigkeit der Entscheidung zu betonen?

daseinsvorsorge

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3109 am: 08.10.2022 14:02 »
Warum muss Verdi irgendwas mit den Gehaltsverhandlungen von irgendwem zu tun haben, um sie kritisieren zu dürfen? Es mag zwar Auffassung armseliger bezahlter Gewerkschaftstrolle sein, dass man sich dieses Recht erst mit dem Mitgliedsbeitrag erkaufen müsste, aber diese Auffassung ist so unbedeutend und irrelevant wie bezahlte Gewerkschaftstrolle selbst.



Und mit diesem unkommentierten Vollzitat möchtest Du uns was mitteilen?

In diesem Forum ist es nicht nowendig, dass Sie von sich in der 4.Person sprechen.Vielleicht in Ihren Gesprächen mit Ministerpräsidenten- aber nicht hier.

daseinsvorsorge

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3110 am: 08.10.2022 14:28 »
Ach, wie viele seid Ihr denn so in Deinem Kopf....

... fragt der mit mindestens 4 Identitäten in diesem Forum :Spid-Tina Lady-SVA-Je suis SVA ....



burnoutWerner

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3111 am: 08.10.2022 20:48 »
Ich kenne jemanden der jemanden von Verdi/Arbeitgeber-Seite kennt, der sagt, dass es dieses Jahr einen ordentlichen Rumms geben wird.
Die frage, ob es positiv oder negativ, wurde nicht beantwortet. Er meinte nur, es wird diesmal kein Mittelding.
Also "Nullrunde" oder 13% Erhöhung..
Zeit ist Geld. Deswegen bin ich im öD.
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JesuisSVA

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3112 am: 08.10.2022 20:51 »
jemanden von Verdi/Arbeitgeber-Seite

Es wurde ja schon öfter gemutmaßt, dass das ein und dieselbe Seite ist…

Bastel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3113 am: 08.10.2022 21:17 »
Verdi/Arbeitgeberseite? Sollte sich das nicht ausschließen?

burnoutWerner

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3114 am: 09.10.2022 07:17 »
Verdi/Arbeitgeberseite? Sollte sich das nicht ausschließen?

Nope
Zeit ist Geld. Deswegen bin ich im öD.
Arbeite sehr gerne von Zuhause aus.
Hobbykampfsportler, sieht man mir aber nicht an.

Bastel

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3115 am: 09.10.2022 08:20 »
Verdi/Arbeitgeberseite? Sollte sich das nicht ausschließen?

Nope

Ich bitte höflichst um Erklärung. Dann sterbe ich ein bisschen schlauer.

LogiJöw

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3116 am: 09.10.2022 08:27 »
"Gewerkschaft kündigt hohe Lohnforderung für öffentlichen Dienst an

Bald geht es um das Einkommen von Erzieherinnen, Busfahrern, Feuerwehrleuten, Pflegekräften und vielen anderen. Mitten in der Energiepreiskrise haben die Gewerkschaften vor allem ein Ziel.

Der Beamtenbund dbb will mit einer hohen Lohnforderung in die anstehenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ziehen. „Die Beschäftigten sollen die Sicherheit bekommen, dass sie keinen Reallohnverlust hinnehmen müssen“, sagte der dbb-Vorsitzende Ulrich Silberbach der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Deshalb wird es eine hohe Einkommensforderung geben.“

Die Tarifkommissionen der Gewerkschaft Verdi und des dbb beamtenbund und tarifunion wollen ihre Forderung für die im Frühjahr anstehende Einkommensrunde an diesem Dienstag (11.10.) beschließen. 2020 hatten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber im Kern auf ein Einkommensplus von aufsummiert 3,2 Prozent in zwei Schritten bei einer 28-Monate-Laufzeit geeinigt.

Nun sagte Silberbach mit Blick auf Rettungsaktionen des Staats für Unternehmen in der gegenwärtigen Gas- und zuvor in der Coronakrise, es erzeuge „eine gefährliche Schieflage“, wenn der Staat marode Unternehmen rette, aber Beschäftigte des Staates finanziell nicht ausreichend ausstatte. „Schon heute haben zwei Drittel der Menschen kein Vertrauen mehr in den Staat“, so Silberbach unter Verweis auf eine Umfrage des Instituts forsa im Auftrag des dbb vom Sommer.

„Mit den Arbeitgebern haben wir auch die Frage zu klären, wie wir mit den im Raum stehenden Sonderzahlungen von bis zu 3000 Euro umgehen“, so Silberbach. Die Bundesregierung hatte angeboten, dass der Staat auf Steuern und Abgaben verzichtet, wenn sich Arbeitgeber und Gewerkschaften jetzt in der Krise auf solche Sonderzahlungen einigen. Silberbach sagte aber: „Einmalzahlungen sehen wir kritisch, weil wir einen langfristigen Inflationsausgleich brauchen, der in den Einkommenstabellen greift.“ Als begleitende Maßnahme wolle er die Möglichkeit aber nicht kaputtreden.

Auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes hätten etwas von den Entlastungspaketen des Regierung. „Aber die Inflation wird auch im nächsten Jahr auf hohem Niveau sein“, so der Gewerkschafter. „Wir werden eine hohe Forderung haben, und wir werden uns darauf konzentrieren, davon auch einen großen Teil durchzusetzen“, sagte Silberbach. „In dieser Tarifrunde geht es nur ums Geld.“

Unter den Beschäftigten sei diskutiert worden, gar keine bestimmte Prozentzahl zu fordern, sondern einen Inflationsausgleich. „Doch die Prozentzahl hat den Vorteil: Es ist dann sicher, und die Arbeitgeber können es nicht versuchen herunterzurechnen“, erläuterte Silberbach. „In anderen Wirtschaftsbereichen reicht die Palette von 8 bis 9,5 Prozent. Ich gehe davon aus, dass das bei uns nicht darunter liegen wird.“

Die Stimmung bei vielen dbb-Mitgliedern beschreibt Silberbach als aufgeheizt und sorgenvoll: „Wenn wir uns im Frühjahr nicht auf eine vernünftige Lösung verständigen, wäre das echter sozialer Sprengstoff.“ Wenn jemand mit 2000 oder 2500 Euro nach Hause gehe, aber eine Verfünffachung der Abschläge für die Nebenkosten hinnehmen müsse, bekomme er es mit der Angst zu tun.

Es fehlten auch auf allen Ebenen Fachkräfte – ob Techniker, Ingenieure, IT-Fachleute oder auch in den Kitas. „Hier haben wir in der Runde für den Sozial- und Erziehungsdienst für viele Entgeltgruppen neue Bewertungen vorgenommen und sie so in der Gehaltstabelle besser gestellt“, erläuterte Silberbach. Denn erst im Mai hatte es einen eigenen Abschluss für kommunale Kita-Erziehungskräfte und andere Beschäftigte in sozialen Berufen gegeben. „Jetzt muss sich auch bei der normalen Einkommensrunde etwas für die Beschäftigten hier tun“, forderte der dbb-Chef. „Nur so gibt es auch die Chance auf mehr Personal und auf einen Abbau der andauernden Überbelastung bei vielen Erzieherinnen und Erziehern.“

Quelle: Welt

Johannes1893

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3117 am: 09.10.2022 11:18 »
Das desaströse letzte Ergebnis wirkt leider immer noch nach und hat gewaltige Reallohnverluste verursacht. Jetzt geht man bereits mit einer Forderung rein die vermutlich nicht mal die (aktuelle!) Inflationsrate des Jahres 2021 deckt und wo jeder weiß das diese maximal über 24 Monate, schön gerechnet mit Einmalzahlungen und nur dank Pauschalbeträgen für EG 1-7 kommt. Mir wird Angst und Bange!

teclis22

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3118 am: 09.10.2022 11:20 »
Ich kenne jemanden der jemanden von Verdi/Arbeitgeber-Seite kennt, der sagt, dass es dieses Jahr einen ordentlichen Rumms geben wird.
Die frage, ob es positiv oder negativ, wurde nicht beantwortet. Er meinte nur, es wird diesmal kein Mittelding.
Also "Nullrunde" oder 13% Erhöhung..

Also Nullrunde...

teclis22

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Antw:Tarifverhandlungen und die Inflation
« Antwort #3119 am: 09.10.2022 11:27 »
Verdi/Arbeitgeberseite? Sollte sich das nicht ausschließen?

Nope

Ich bitte höflichst um Erklärung. Dann sterbe ich ein bisschen schlauer.

Ich vermute das ist eine Beschreibung für "Klüngel". Beide Seiten als identisch zu bezeichnen verstehe ich als Ausdruck das die sich vorher abgesprochen haben und dann nur noch ein Theaterstück aufführen.